Buy yourself to death

Eine einteilige Undercover-Dokumentartrilogie

Erneut präsentieren wir Ihnen heute ein Meisterwerk des professionellen Laienregisseurs Almfred Hitchblog, der heimlich durch die Supermärkte der Großstädte tingelte, um die erschreckende Vielfalt unserer Konsumgütergesellschaft bloßzustellen. Aber Hitchblog wäre nicht Hitchblog, wenn er aus dieser schonungslos realistischen Dokumentation keinen Thriller gespickt mit kriminellen Elementen kreieren würde. Gekonnt subtil tritt er diesmal zu Beginn des Films ausschließlich akustisch in Erscheinung und hält sich mit seinem Cameoauftritt zurück, um bewusst die Hauptakteure, unsere Konsumgüter, zur Geltung kommen zu lassen. Passend zu dieser ungewöhnlichen Dokumentationsform findet Hitchblog die entsprechende Kameraführung. Geheimnisvoll undurchschaubar mit irritierenden Horizontal-Vertikal-Schwankungen. Eine filmische Meisterleistung, die in Hollywood bereits eifrig kopiert, aber nicht annähernd erreicht wird.
Der kulinarische Überfluss wird dem Zuschauer in versteckter Offensichtlichkeit vor Augen geführt, dass er, von Grauen gepeinigt und maßloser Übelkeit befallen, schnell das Weite sucht. Glücklicherweise endet dieses cineastische Meisterwerk (so manch einer bezeichnet es gar als Geisterwerk) nach 1 Minute und 52 Sekunden, so dass das Unwohlsein für den Betrachter noch in Grenzen gehalten werden kann.
Festzuhalten bleibt, dass Almfred Hitchblog dem neugierigen Kinobesucher die tägliche Gier nach Besitz gnadenlos offenbart und sie rückhaltlos an den Pranger stellt.
Der Filmkünstler strebt mit seinem neuen Werk die bleierne Speckschwarte des Metzgereifachhandels an. Auch diese Trophäe will erst einmal erobert und in der angestaubten Glasvitrine verstaut werden.
Die Bluray-DVD-Videokassette auf CD ist für lumpige 999,11 Euro erhältlich. Geliefert wird die Trilogie in einem unverwüstlichen Plastikschuber, verpackt in Cellophanpapier, verschnürt mit Polyäthylen-Polyestergarn, von einer wasserdichten Gummimatte gut geschützt. 0,01 Euro des Verkaufserlöses gehen an hilfsbedürftige Warenhausketten.

Buy yourself to death! 🙂

 

 

©mauswohn

 

 

Sie lieben Alfred Hitchcock? Dann haben wir etwas für Sie …

Tomaten-Psycho

Herbstzeit ist Musicalzeit. Während es draußen allmählich immer ungemütlicher wird, machen es sich Mann und Maus in der guten Stube gemütlich. Bei Kerzenschein, Tee und Käsegebäck liest man ein spannendes Buch, lauscht genussvoll klassischen Walgesängen oder widmet sich der Betrachtung eines Musicals.
Nun, die Meinungen über derlei Darbietungen gehen freilich weit auseinander. Zu kitschig, zu pompös, zu laut bis hin zu sagenhaft, einzigartig, unerreicht.
Sollen sich doch alle weiter über das Pro und Contra eines Musicals streiten, haben wir uns gedacht und unseren Herrn Schrödinger in die Kreativwerkstatt geschickt, um ein neues Genre aus dem Boden zu stampfen.
Nach mühevollem Schaffen in Zusammenarbeit mit Macksi Maulwurf und Stöffelbär Robärt ist ein kulinarisches Grusical entstanden. Ein Erstlingswerk, das natürlich noch ausbaufähig ist. Tomatenpsycho“ heißt die Choreographie, die den Betrachter animieren soll, gerne in der Küche zu stehen und kreativ tätig zu werden. Mit der passenden Musik wird auch Ihr noch so misslungener Salat ein Meisterwerk werden.
Doch zunächst viel Vergnügen mit unserem kulinarischen Grusical 🙂

 

Und, welches Grusical werden Sie als nächstes in Ihrer Küche aufführen?

PS.: Die Tomaten stellte uns freundlicherweise ein gewisser Herr Hitchcock aus seinem Garten zu Verfügung.

 

 

©mauswohn

 

 

 

 

 


Wärbung

Der gute Onkel Fritz

onkel fritz

 

 

Der Rührer schlägt zu

Nachdem der Kunstfilmer Almfred Hitchblog mit seinem Werk „Gequirlte Sch…“ durchschlagende Erfolge verzeichnete, den Verkauf der Rührgeräte um sagenhafte 0,2% steigerte und die Jugend von der Straße in die Küche holen konnte, steht nun die Industrie vor einem neuen Problem.
Wie sollen die backbegeisterten Teenies mit einem Rührgerät hantieren? Die ersten Annäherungsversuche endeten, wie in Teil 1 bereits angeklungen, oftmals tödlich. Und da diese Produkte  weder mit Touchpad, Stereoanlage, geschweige einem Internetzugang versehen sind, sieht man in den heimischen Deluxeküchen der WGs ratlose Gesichter.
So schickte die Bloghüttenalm erneut Regisseur Hitchblog ins Rennen, der einen anleitenden Film über das Schlagen von Sahne erstellen sollte, in der Hoffnung, weniger Küchenleichen vorzufinden und den kulinarischen Aspekt wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken zu lassen.
Dabei wurde vor allem auf die Spannungskomponente großen Wert gelegt. Schließlich darf solch ein Film nicht zu einer langweiligen Lehrstunde verkommen, bei der sich der Betrachter nach den ersten Sekunden gähnend abwendet. Kreativität ist gefragt. Eine Kleinigkeit für den Meister der Dokuthrillery.
In unfassbarer Akribie schuf Hitchblog einen cineastisch-kulinarischen Streifen, der Seinesgleichen sucht. Es ist mit 85,7%iger Sicherheit davon auszugehen, dass die Zuschauer gebannt an den Fernsehsessel gefesselt bleiben, da erneut eine unvergleichliche Mixtur aus perfektem Anschauungsunterricht zum schlagen von Sahne und der Einbindung actionreicher krimineller Elemente geglückt ist. So werden auch Jugendliche einfühlsam an dieses Thema herangeführt und verlieren nie den Spass beim Backen und Schlagen!

Überzeugen Sie sich selbst und bauen Sie nach Hitchblogs Anleitung Ihre eigene Kalorienbombe! 🙂

 

Die Redaktion hofft, dass hiermit die Unklarheiten in der Küche beseitigt sind und wir Sie zu weiteren rührenden Schlägereien animieren konnten. Zögern Sie nicht, starten Sie sogleich den ersten Versuch, denn mourning hour has gold in the mouth! Die Bloghüttenalm freut sich über Ihre Erfahrungsberichte und hofft auf ein unblutiges Ende!

Viel Erfolg! 🙂

 

 

©mauswohn