Heidi und Olaf

Es gibt Neuigkeiten unserer Almbewohnerin Heidi Belissima. Mittlerweile hat sich die Dame gut auf der Alm eingelebt. Die anfängliche Wortkargheit ist abgelegt und sie erzählt munter aus ihrem abwechslungsreichen Leben. So sprach sie mit gemischten Gefühlen über eines ihrer Hobbys, das Synchronwinken. Eine Tätigkeit, die Geschick, Ausdauer und eine gewisse monotone Grundhaltung erfordert. Heidi kam über ihre Großmutter Berta zu diesem Hobby, das ihr viele Jahre einen guten Ausgleich zum Beruf bescherte. Einmal pro Woche trainierte sie mit Gleichgesinnten im Gasthof „Einarmiger Bandit“ in Düsseldorf. Bis eines Tages Metzgermeister Olaf Schmälzle dem Verein der Synchronwinker beitrat und für Dissonanzen sorgte. Eingeübte Winkabläufe verliefen alsbald nur mehr asynchron, ständig hatte Olaf einen unpassenden Scherz parat und machte sich wichtig. Seit dieser Zeit hob Heidi ihre Arme immer weniger gern, bis sie schließlich gänzlich abwinkte und neben ihrem Hobby auch den Beruf schmiss. Ein wenig trauert Heidi Belissima ihrem Hobby dennoch nach. Wer weiß, vielleicht werden wir sie einsetzen, um die Kühe von der Weide zum Futtertrog herbei zu winken. Mit einigen Rindviechern hatte sie von Berufswegen laut ihrer Aussage auch häufiger zu tun und bringt somit die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit mit 🙂

Heidi Belissima und Olaf Schmälzle beim Synchronwinken

©mauswohn

Stefan Zweig – Notizbuch – hier erhältlich

Supergangster Gisela

Ein wichtiger Aufruf der Almpolizei: Nehmen Sie sich vor Supergangster Gisela in acht. Die raffinierte Schweindame treibt wieder ihr Unwesen. Das schlaue Tier trippelt nachts durch Straßen und Gärten und verschafft sich Zugang zu Häusern und Supermärkten. Dies gelingt der geschickten Gangsterin mit einer eleganten Kletteraktion über das Dach, wo sie grazil durch den Kamin ins Innere der Gebäude gelangt. Dort angekommen, setzt sie ihren untrüglichen Schnüffelsinn in Gang und macht jeden noch so gut versteckten Schokoladentrüffelvorrat ausfindig. In Windeseile wird die Beute verzehrt, gefolgt von einem lauten Rülpser. Bevor Gisela den Tatort wieder verlässt, hinterlässt sie eine Visitenkarte mit dem berühmt berüchtigten Schweineringelschwanzsymbol. Die Polizei bittet dringlich: Essen Sie Ihre Schokoladentrüffel nach Kauf umgehend selbst. Ansonsten droht ein Bild der Verwüstung in Ihrer Wohnung. Versicherungen übernehmen keinerlei Schadenersatzforderungen und die „SOKO Supergangster Gisela“ hat bisher keine Spur. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an den nächstgelegenen Bauernhof oder Schokoladenfabrikanten, um eine weitere Schweinereien zu melden 🙂

Supergangster Gisela stärkt sich mit
Zitronenlimonade für ihren nächsten Coup

Bild: Rudi Hurzlmeier

©mauswohn

Erwin Schrödinger Notizbuch – hier erhältlich

Heidi Belissima

Es gibt Neues von unseren Almgästen. Wie Sie sicherlich wissen, beherbergen wir das ganze Jahr über zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Manche verweilen nur einige Tage, andere bleiben einen Monat oder länger, um sich in idyllischer Natur zu erholen. Seit einiger Zeit bewohnt eine Dame ein Zimmer, die uns ihren richtigen Namen nicht preisgeben wollte und sich mit „Heidi Belissima ins Gästebuch eintrug. Ihr Sohn Michael Kevin kutschierte sie hierher, wo sie zunächst zwei Wochen der Erholung suchen und anschließend weiterziehen wollte. Doch nun hat uns die Dame unterbreitet, für immer auf der Alm leben zu wollen. Sie habe einen anstrengenden Beruf hinter sich und möchte sich fortan voll und ganz dem Landleben zuwenden. Und wir sind natürlich immer für Hilfe dankbar. Allen voran unser Hausmeister Schrödinger. Drum hat er nicht lange gezögert und Frau Belissima in einer kleinen Kammer unterm Dach einquartiert. Welche Aufgaben ihr künftig zufallen werden, ist noch nicht geklärt. Zunächst soll sie etwas entspannen. In jedem Falle sorgt ihre Anwesenheit für reichlich Gesprächsstoff am Esstisch, wenn sie vergnügliche Geschichten aus Beruf und Familie zum Besten gibt. Da werden wir sicherlich noch einiges zu hören bekommen. Doch jetzt heißen wir Heidi auf der Alm herzlich willkommen, auf dass die Berge ihre neue Heimat werden 🙂

Heidi Belissima wird von ihrem Sohn Michael Kevin zur Alm kutschiert

Wenn Sie eine Idee haben, wie wir die gute Heidi künftig auf der Alm integrieren können, lassen Sie gerne Ihre Vorschläge hier 🙂

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Lieben Sie Vögel?

Wir besitzen Aliens

Birgit und Anette leben in Oberammergau. Die zwei Frauen haben reich geheiratet und genießen ein luxuriöses Leben in stattlichen Villen. Täglich treffen sich die zwei Damen zu einem achtstündigen Gespräch, um sich die Zeit zu vertreiben. Gemütlich sitzen sie auf auf Birgits mexikanischem Sofa mit Marienkäferfellbezug. Der treue Porzellanhund liegt brav daneben und hält ein dekoratives Schläfchen. Die Frauen unterhalten sich über alle Themenbereiche. Von Politik über Wirtschaft bis hin zu Sport und Klatsch und Tratsch. Auch über Außerirdische wurde schon häufig diskutiert. Und da sind sich Birgit und Anette einig. Aliens gibt es nicht. Lächelnd machen sie sich über außerirdische Lebensformen und Sciencefiction-Romane lustig. Dass die Zwei bereits einen Alien besitzen, und dies im wahrsten Sinne des Wortes, ist ihnen nicht bewusst. Denn seit ungefähr einem Monat verwandeln sich außerirdische Lebensformen in handelsübliche Sofagarnituren und bevölkern auf diese Weise unsere Wohnzimmer. Unauffällig lassen sie sich von Möbelunternehmen transportieren, umeinanderschieben, abstauben und besitzen. Und so bekommen die Aliens selbstredend alles mit, was Birgit und Anette reden. Was wird wohl geschehen? Planen die Sofa-Aliens einen Rachefeldzug auf die ungläubige Menschheit? Oder lächeln sie nur milde in ihr angestaubtes Sitzpolster hinein?

Besitzen auch Sie einen Möbel-Alien? Wie stehen Sie zu Ihrem Sofa? 🙂

Birgit und Anette sitzen ahnungslos auf dem mutierten Aliensofa und plaudern

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Bild: Internet

Lieben Sie Hector Berlioz?

Eine gigantische Wahl

Dino Gerald wohnt in Großgerau. Dort hat sich seine Familie vor einiger Zeit angesiedelt. Die Umstellung ans städtische Leben war für das Urzeittier zunächst eine Umstellung. Vor allem musste sich der junge Kerl an neues Fressen gewöhnen. Dass er anfänglich den ein oder anderen Passanten in der Fußgängerzone riss und mehrere Obstbäume entwurzelte, sorgte für Unmut. Nun ist aber eine Lösung gefunden. Der schlaue Lebensmittelhersteller Obermaier erfand die leckeren „Meaties“. Kleine getrocknete Fleischklopse in einer bunten Müslischachtel, die als besonderes Schmankerl für den Dino noch ein kleines knuspriges Kind als Gratisbeilage beinhalten. Und das schmeckt dem guten Gerald. Dies mag dem ein oder anderen recht roh erscheinen. Doch Dinos werden laut Expertenmeinung ihre Population in Städten vermehren und könnten schon bald das entscheidende Zünglein an der Waage sein, wenn auch sie bei der nächsten Wahl ihr Kreuz machen dürfen. Drum sollten wir uns mit den Tieren gut stellen, bevor wir diejenigen sind, die vom Aussterben bedroht sind 🙂

Gerald isst seine Meaties

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Bild: Internet

Lieben Sie Edinburgh?