Kunst klingt

Wie vielleicht der ein oder andere weiß, sind die meisten der Almbewohner sehr an Kunst und Kultur interessiert. Allen voran unser Hausmeister Schrödinger, der in regelmäßigen Museumsbesuchen eine willkommene Abwechslung zum Almalltag findet. Nun waren die kulturellen Einrichtungen lange geschlossen und haben dies freilich verhindert. Umso größer ist die Vorfreude auf die Wiedereröffnung. Doch nicht nur die Almbelegschaft freut sich auf baldige Museumsbesuche. Auch die Kunstwerke selbst harrten so lange geduldig in ihren Rahmen und scharren nun freudig mit den Hufen. Um genau zu sein, lassen sie ihren Sangeskünsten freien Lauf und begrüßen die Besucher mit stimmungsvoller Musik. Doch sehen und hören Sie selbst … 🙂

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Video: Culturez-vous

Lieben Sie Marlene Dietrich?

Fishing for compliments

Herr Xianghuao lebt in München. Er ist Musiker von Beruf. Die Pandemie macht ihm stark zu schaffen, da er keine Engagements mehr zu verzeichnen hat. Doch Herr Xianghuao ist nicht untätig. Mit Geschick formt er mundgeblasene Goldfische aus Plastik und versieht diese mit einem Microchip, der eine liebliche Geigenmelodie abspielt. Die Fische verpackt er in durchsichtige Plastikbeuteln, die mit Wasser gefüllt sind. Anschließend erklärt Herr Xianghuao in einem YouTube-Video, dass die Fische bei Fütterung ein nettes Kompliment blubbern. Sein Fisch-Video verbreitet sich im Nu weltweit. Die Nachfrage nach Komplimenten oder einem kleinen Lob sind immens. Und so radelt Herr Xianghuao unermüdlich mit seinen Plastikfischen von Stadt zu Stadt und verkauft seine klingenden Goldfische. Die Einnahmen gehen mittlerweile in Millionenhöhe, die der kreative Musiker allesamt mit seinen Künstlerkollegen und anderen Menschen teilt, die unter der Pandemie finanziell zu leiden haben. Ein wunderbares Beispiel, von dem wir uns alle eine Scheibe abschneiden sollten. Seien auch Sie kein Fisch und unterstützen Kunst, Kultur und Gastronomie. Ein freundlich geblubbertes Kompliment ist Ihnen gewiss 🙂

Herr Xianghuao radelt mit seinen musikalischen Plastikfischen um die Welt

A propos Kunstunterstützung …. mit einem Kauf im Mauswohnshop können auch Sie einen guten Beitrag leisten 🙂

Danke, Sie sind großartig. Blubb! 🙂

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Bildquelle: Internet

Lieben Sie Chemnitz?

Die wirklich wahre Wahrheit über Stonehenge

Bisher vermuteten Archäologen, dass Stonehenge ein in der Jungsteinzeit errichtetes Bauwerk in England ist. Es wird spekuliert, ob es sich hierbei um eine Begräbnisstätte, ein astronomisches Oberservatorium inklusive Kalender für die Saat- und Erntezeiten bis hin zu einer religiösen Kultstätte handelt. Nun haben wir folgenden Bericht in unserer Almchronik aufgestöbert und kennen endlich die wirklich wahre Wahrheit über diesen sagenumwobenen Ort:

Einst hängte Frau Hinzbach aus E. ihre Wäsche zum Trocknen im Garten auf. Ihr Mann war faul und arbeitslos und hing den lieben langen Tag zu Hause rum. Einzig am kochen hatte er Freude und sah nun, wie seine Frau die Leintücher über die Wäscheleine schmiss. Diesen Anblick nahm Herr Hinzbach zum Anlass, das von seiner Frau kreierte Wäschegebilde in Form von Knäckebrot nachzubauen. Es folgte eine weitere Skulptur mit leckeren Crackern. Dies wiederum sah die Nachbarschaft und ahmte Familie Hinzbach nach. Und so entstanden unzählige Gebilde aus Wäsche, Essen, Ton, Plastik und anderen Materialien und brachten eine kreative Lawine in Gang. In England klopfte schließlich der Bildhauer Stony Henge ein Kunstwerk aus Stein. Dies ist der einzige Überrest der einstigen Kunstwelle, die seinerzeit über die ganze Welt schwappte. Nun ist klar, dass Stonehenge nichts anderes als Frau Hinzbachs Wäsche zeigt. Ein klarer Fingerzeig, dass Hausarbeit die Zeiten überdauert und eine wahre Kunst darstellt 🙂

Frau Hinzbachs Wäsche
Frau Hinzbachs Wäschegebilde, nachgebaut von ihrem Mann in Form von Knäckebrot, Salat und Käse
Eine weitere Wäschenachbildung von Herrn Hinzbach in Form von leckeren Käsecrackern

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Bildquelle: Internet (der Urheber des Bildes konnte leider nicht ermittelt werden, kann sich jedoch jederzeit gerne bei mir melden, wenn er seinen Namen hier genannt sehen möchte)

Lieben Sie Halloween?

Bildquelle: Die meisten Bilder auf diesem Blog habe ich aus dem Internet. Leider kann nicht immer der Urheber der Bilder ermittelt werden. Daher ist lediglich die Bezeichnung „Bildquelle Internet“ zu lesen. Es liegt mir fern, bei der Nutzung der Bilder gegen Copyrightgesetze zu verstoßen, geschweige denn, diese als meine Kreationen auszugeben. Selbstverständlich wird auf Wunsch ein Bild gelöscht, wenn sich der Urheber bei mir meldet.

Biggi bringt den Müll rein – ein kunsthistorischer Meilenstein

„Bring endlich den Müll runter“ … in keifender Befehlsform geschriehen oder mit penetrantem Nachdruck alle 10 Minuten aufgesagt … so oder so ähnlich graut es wohl den meisten Menschen vor diesen Worten. Schließlich will man lieber gemütlich auf der Couch liegen oder sich der Bierdeckelsammlung widmen. Der Müll kann warten.
Dieser Null-Bock-Haltung unseres eigenen Mülls gegenüber hat sich nun die weltberühmte Künstlerin Birgit Tetenwihl-Zesch angenommen, die hier auf der Alm vor knapp zwei Jahren mit ihrer Objektkunst „Richtungsmäßig“ für Furore sorgte.
„Wir alle sollten uns diszipliniert aus unserem Dreck ziehen und die Chance wahrnehmen, damit reich und berühmt zu werden“, sagt die Rostocker Künstlerin selbstbewusst.
Aus jedem von uns könne innerhalb kürzester Zeit ein angesagter Star, ein großer Künstler werden.
Wie das, mag sich der skeptische Leser und Müllverachter fragen? „Ganz einfach“, fährt „die Zesch“ in einem Chatinterview mit uns fort. „Haben Sie sich mal ihren Kompost, den Mülleimer oder andere Abfallprodukte im Haushalt etwas genauer betrachtet? Denken Sie nicht bei dem ein oder anderen Anblick an ein abstraktes Werk aus dem Museum of Modern Art? Könnte das nicht Kunst sein? Es ist alles eine Frage der Sichtweise. Dafür bedarf es keiner teuren Designerbrille und man muss nicht Picasso heißen, um berühmt zu werden. Das sehen Sie an mir. Ich heiße Zesch und habe Weltruhm erlangt.“ 
Und so zeigte uns das nie rastende Multitalent eines ihrer neuesten Werke aus der Reihe „Es gibt keinen Müll, nur unkreative Menschen“.
Das Werk trägt den Titel „Vergängliches Frühstück im Plastikkosmos“.

Alltagskunst müll
„Vergängliches Frühstück im Plastikkosmos“. Momentaner Wert: 1 Glas Gurken und drei Frühstückssemmeln.

Unspektakulär und doch in sich stimmig. Farblich zurückhaltend, ein homogen zusammengemengter Abfallhaufen. Ein Werk, entstanden ohne größere künstlerische Hintergedanken mit geringem Arbeitsaufand.
„Vom Müllsammler zum Millionär“, ruft uns die Künstlerin begeistert durchs Mikrofon zu und versucht mit Elan und Überzeugung ihre Idee dem Publikum kund zu tun.
„Heutzutage ist schließlich alles erlaubt“, schwelgt die Dame weiter. „Wir alle sind Künstler und Müll hat nun wirklich jeder zu Hause. Wir sind ja ganz schöne Dreckschweine, wenn man es genau nimmt. Aber gerade hier müssen wir das Negative ins Positive kehren, das Übel an der Wurzel packen und daraus Kapital schlagen. Dem Status als angehender Superstar steht nichts mehr im Wege.
Wichtig ist, dass Sie den heimischen Müll als etwas Besonderes verkaufen, auf ein Podest stellen und als Ihr eigenes Kunstwerk proklamieren. Wer sich in Selbstvermarktung gut auskennt wie ich, wird natürlich umgehend eine Website erstellen, auf der die Alltagskunststücke präsentiert werden. Schon gesehen? dreckskolumne.zesch.com? Dort finden Sie alles Wissenswerte. Is überragend geworden. Wie alles, was ich anpacke. Der Instagram-Auftritt darf natürlich nicht fehlen. Darum hat sich mein Vetter Joe aus Husum gekümmert. Man muss natürlich auch die richtigen Kontakte haben. Sonst isses schwierig. Und Schlagzeilen in regionalen und überregionalen Zeitungen sind logischerweise von Vorteil, wenn Sie es mit Ihrem Müll mal so weit bringen wollen wie ich.
Da werden Kunstmäzene schnell hellhörig, Internetfirmen wittern ein großes Geschäft und werden für Ihren Dreck einen ordentlichen Batzen Kohle hinblättern.
Also Leute, es lohnt sich, den Mülleimer künftig zu hegen und zu pflegen und den Haushalt mit kreativen Augen zu betrachten. Heißt ja nicht umsonst, dass man aus Schei… Geld machen kann. Aber ich möchte ganz klar darauf hinweisen, dass durch die kreative Arbeit und das in Szene setzen des Mülls das Niveau an Erhabenheit gewinnt und der scheinbar plumpe Hausmüll museumsreif wird und sich eindeutig vom Gossendasein und Toilettenlevel distanziert.
Werden Sie zum Künstler! Machen Sie mit! Zeigen Sie uns Ihren Müll. Schreiben Sie uns von Ihren künstlerischen Papierkorberfahrungen. Ich bin mir sicher, Ihr zu Hause gleicht einem Museum der Extraklasse und Sie sind der Alltagskünstler von morgen!
Also los, bringen Sie den Müll rein, bevor Ihnen der neidische Nachbar die besten Eierschalen vom Kompost mopst und zur Wertminderung Ihres Kunstwerkes beiträgt!
Und denken Sie daran, ich bin das beste Beispiel, dass man stets großen Müll produzieren kann. Ich habe es geschafft.“
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Biggi von der Rostocker Müllhalde 🙂

Übrigens: Das Werk „Vergängliches Frühstück im Plastikkosmos“.
wird bei Aldi für einen guten Zweck versteigert. Wir beginnen mit einem Einstiegspreis von 1 Glas Gurken und drei Frühstückssemmeln.

Dieser kunsthistorische Meilenstein der Zesch sollte uns zum Nachdenken anregen. Auch wir haben das Zeug zu einem Künstler, den die Geschichtsbücher nicht vergessen werden. Packen wir es an. Welcher Müll schafft es zuerst in die Museen dieser Welt? Zeigen Sie uns Ihre Schätze 🙂

 

 

 

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Wärbung

Universität Tübingen

Bildschirmfoto 2019-01-02 um 17.38.18

 

Some like it hot

Heute befasst sich das Almkino mit dem Thema „Kunst“.
Einem Gebiet mit schier endlosen Möglichkeiten und Meinungen.
Wir schlagen eine Kerbe in die Sparte Graffiti und betrachten dieses Genre etwas näher.
Den meisten Menschen sind die gesprühten Gebilde an Hauswänden, Zügen und anderen öffentlichen Einrichtungen ein Dorn im Auge.
Die Aerosol-Junkies, wie sich die Graffiti-Künstler oftmals selbst bezeichnen, ziehen durch die Städte und untermalen das urbane Leben mit ihren Bildern.
Wir haben einen der bekanntesten Sprayer der Szene beobachtet und konnten ihn, was bisher noch keinem gelang, vor die Kamera zu einem kleinen Interview bewegen.
Nach diesem Film wird der ein oder andere möglicherweise seine Meinung bezüglich dieser Straßenkunst überdenken. Ob positiv oder negativ sei dahingestellt.

Viel Vergnügen!

Interesse geweckt? Wollen Sie ebenfalls den Nervenkitzel spüren und mit einer Spraydose bewaffnet um die Häuser ziehen und Street-Art-Künstler werden? Kein Problem. Konfuzius Hot bietet einen einwöchigen 6-Tage-Kurs zum Thema „Ich will sprayen – oder: warum ich nichts Besseres zu tun habe“ an. Die Besuchszeiten erfragen Sie bitte in an der Eingangspforte in Stammheim. 🙂

 

 

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Normaler Wahnsinn

Die Gazetten schreiben es auf ihren Titelseiten. Radio und Fernsehen berichten rund um die Uhr. Heute ist es soweit. Zwei Weltstars werden bei den Wurmlinger Filmfestspielen mit großer Vorfreude erwartet.
Die zwei hochdekorierten Herren Almfred Hitchblog und Fuchsflur Amadeus Nozart, soeben mit 122 Oscars bestückt aus Hollywood zurückgekehrt, scheuen sich nicht, trotz ihrer Berühmtheit, auch die etwas kleineren cineastischen Wetttbewerbe in der Provinz aufzusuchen. Und siegessicher wähnen sie sich hier keineswegs. Haben die zwei kongenialen Partner doch in Cannes bei den diesjährigen Festspielen auch nur den dritten Platz belegt, obwohl ihnen große Chancen auf die Siegertrophäe eingeräumt wurden, nachdem Hollywood mit Auszeichnungen nicht gekleckert hat. Aber wie jedes Jahr stehen in Cannes die Filme „Katzenvideo“ und „Käse“ unangefochten an der Spitze. So versuchen die zwei nimmermüden Filmemacher nun ihr angekratzes Ego ein wenig aufzupolieren und genießen das Bad in der, wenn auch überschaubaren, Menge im schwäbischen Hinterland.
Hier gibt es seit Wochen nur ein Gesprächsthema. Der bahnbrechende Film „Normaler Wahnsinn“. In der Universitätsstadt Tübingen werden Sondervorlesungen gehalten, Gastredner aus aller Welt diskutieren über die einzigartige Struktur und die nur schwer durchschaubare Handlung dieses absolut zeitlosen Klassikers. Mittlerweile kennt man den Aufbau und die Tiefe der Hitchblogschen Filme, so glaubte ein jeder Kenner. Doch weit gefehlt. Hier sieht sich der Betrachter gänzlich neuen, ungewohnten Wahrnehmungsmomenten gegenüber, die selbst die Wissenschaft vor ein Rätsel stellt. Besonders eifrige und geschäftstüchtige Schwaben bringen bereits die ersten Bücher über dieses Meisterwerk auf den Markt, die ihrerseits gleich am ersten Tag der Veröffentlichung wieder ausverkauft sind. Die Rekorde purzeln aller Orten.
Doch genug des Vorgeplänkels. Die Herren Hitchblog und Nozart sind mit ihrer solarbetriebenen Limousine beim Wurmlinger Gasthof „Zum Ochsen“ vorgefahren, haben ihr Fünf-Gänge-Menü (ein Saitenwürschtle und vier Obschtler) zu sich genommen und befinden sich auf dem Weg Richtung Turnhalle, die für diesen festlichen Anlass glamourös geschmückt wurde und nun dem filmbegeisterten Publikum Platz bietet. Auf Bierbänken, Campinghockern und Isomatten sitzen die Zuschauer aus nah und fern und starren auf das weiße Bettlaken der Familie Dinkele, die freundlicherweise ihren Bettbezug als Leinwandersatz zur Verfügung gestellt hat, nachdem das ortseigene Kino bei der letzten Kirmesfeier einem Totalschaden zum Opfer fiel. Doch schließlich weiß sich ein findiger Schwabe stets zu helfen und so steht der Filmpremiere in Deutschland nichts mehr im Wege.
Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Hitchblog. Im Anschluß daran finden gesellige Diskussionsrunden „Im Ochsen“, „Im Adler“ und in der „Krone“ statt. Auch hier lohnt ein Besuch. Und mag dort die ein oder andere Filmkritik oder Aussage nicht ganz so klar und gehaltvoll sein, der frisch gekelterte Wurmlinger Wein ist es mit Sicherheit!
Viel Vergnügen! Der Wahnsinn kann beginnen! 🙂

 

Dieser Film wird aufgrund der hohen Nachfrage bereits als Vorabendserie produziert und ist ab Dezember täglich auf allen TV-Programmen zu sehen. Die Besetzung der Hauptrolle ist noch vakant. Interessenten melden sich bitte auf der Bloghüttenalm bei unserem Hausmeister Egon Schrödinger.

 

 

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Bizer & Benz – Folge 02

Ausgabe 2

Bizer und Benz – Folge 02 – Der Winterurlaub  

Nachdem die Familien Bizer & Benz die schier ausweglose Situation am Grill in ihren Sommerferien Dank der tatkräftigen Unterstützung unsrer treuen Leserschaft doch noch in die richtigen Bahnen gelenkt haben (fragen Sie nicht wie, schließlich müssen solch utopisch weichgespülten Geschichten irgendwie ihren Fortgang finden), stehen nun neue nervenaufreibende Abenteuer bevor. Und wieder ist Ihre Mithilfe gefragt! Entstehen tiefgründige Dialoge? Welche Schauspieler übernehmen die Rollen in der gleichnamigen Serie? Tritt eine unerwartete Wendung ein? Wie immer ist alles möglich …

Die frostige Jahreszeit hat Einzug gehalten.
Die wintersportbegeisterten Familien Bizer und Benz verbringen, wie kann es anders sein, jede freie Minute in harmonischer Eintracht miteinander. So haben sie in diesem Jahr einen Kurzurlaub ins luxuriöse St. Moritz geplant.
Wochen vor der Abfahrt haben Monika und Heidelinde eifrig Strickpullover, Handschuhe und kecke Wollmützen angefertigt, während Karl-Georg und Manfred die Autosalons der Stadt abgeklappert und sich schließlich zum Kauf eines blauen Oldsmobile für ihre herrliche Winterreise entschlossen haben. Hierzu kann Karl-Georg als selbständiger Fuhrunternehmer sein technisches Know-How einbringen. Während Manfred, als Filialleiter der Stadtsparkasse die finanziellen Details im Auge behält. So ergänzt man sich wie immer perfekt und die Vorbereitungen verlaufen reibungslos in glücksseliger Atmosphäre.
Die Koffer sind gepackt, man fährt entspannt durch die von weißer Schneepracht durchzogene Landschaft, heitere Lieder werden angestimmt. Ein Foto fürs Familienalbum darf nicht fehlen, so steigt Monika aus dem Wagen und bittet einen urigen Einheimischen, eine Aufnahme der unzertrennlichen Familien anzufertigen. Vergnügt setzt man sein schönstes Lächeln auf, Karl-Georg lehnt sich lässig souverän aus dem Fenster der neuerworbenen Luxuskarosse. Heidelinde will ebenfalls ihre modische Dauerwelle ins Bild schieben und rückt näher, doch hierbei löst sich die Handbremse des Automobils. Ungeachtet dessen strahlen die Freunde in die Kamera, Haltung ist gefragt! Doch das Auto rollt unaufhaltsam den Abhang hinab, während von der anderen Seite spielende Kinder auf einem Schlitten nahen.
Kann das Unheil noch abgewendet und die blutige Massenkarambolage vermieden werden?
Wird es trotz dieser nahenden Katastrophe ein Happy End für unsere zwei Heile-Welt-Familien geben oder werden die Strickpullover zum Strick für die Familien Bizer & Benz? Was wird geschehen? 🙂

 

 

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Kuhrovision Muhcontest

Die Spannung steigt. Kauen Sie auch so ungeduldig auf Ihren Fingernägeln und warten fieberhaft auf das alljährliche musikalische Großereignis?
Nun ist es wieder soweit. Der Kuhrovision Muhcontest steht vor der Tür. Und wie allgemein bekannt, treten in einem Vorentscheid all die Songs gegeneinander an, deren Klänge kein Hörer in seine Ohrmuscheln Einzug halten lassen will und am Ende mal wieder die Wahl des geringsten Übels bleibt.
Diese anspruchslosen Wettbewerbsbedingungen haben unser Kreativduo Hitchblog und Nozart geradezu aufgefordert mitzumischen, befinden sie sich schließlich mitten in einem Sumpf aus kompostierten Tönen und befremdlichen Bildcollagen.
Überraschenderweise haben Sie, werter Zuschauer, den Entschluss gefasst, die zwei Herren für die Bloghüttenalm mit ihrem Lied „Werner … so ein arrogantes Arschloch“ ins Rennen zu schicken.
Umfragen zufolge waren die meisten Zuschauer von der widersprüchlichen Bild-Klangkomposition besonders überzeugt. Hantierte doch Herr Nozart mit simplen Alltagsdialogen, die er gekonnt in ein Netz aus gängigen Rhythmen webte, so untermalte Herr Hitchblog die Klänge mit anspruchsvollen, aus dem Kontext gerissenen Naturaufnahmen, um bewusst einen Reiz in der Wahrnehmung des Betrachters zu setzen.
Das Konzept ging auf. Der geneigte Betrachter hat den stumpfsinnigsten Beitrag auserkoren. Siegessicher steht das Künstlerteam mit seinem Nummer-Eins-Hit in den Startlöchern und wartet darauf, auf die Bretter die die Welt bedeuten, entlassen zu werden.
Drücken Sie die Daumen, dass die Bloghüttenalmverteter am Ende des Tages die Siegertrophäe mit nach Hause nehmen dürfen. Bei grandiosem Gelingen werden sämtliche Bewohner des Bloghüttentales zu einer fulminanten Feier mit Pauken, Trompeten und einem reichhaltigen Festessen eingeladen. Und sollte die Party wider Erwarten ins Wasser fallen, ist eben Badetag angesagt.
Sind Sie bereit?
Der Countdown beginnt … 3 … 2 … 1 …

Viel Vergnügen! 🙂

 

 

 

©mauswohn