Urlaubsgrüße

Wir stören Sie? Sie befinden sich gerade mitten in der Steilwand eines Felsmassivs und trainieren Ihre Kletterkünste? Sie liegen entspannt zwischen 2000 weiteren Urlaubern am Strand in der Karibik und relaxen? Sie lassen sich auf einer Luftmatratze in der heimischen Badewanne treiben? Verzeihung, wir wollten Ihre wohlverdienten Urlaubstage wahrlich nicht unterbrechen. Aber auch auf der Alm herrscht Ferienzeit. Jeder Bewohner ist in eine andere Region gefahren. Und heute ist die erste Urlaubskarte von der Maus und unserem Hupferkäse Kasimir eingetroffen. Diese wollen wir Ihnen freilich nicht vorenthalten:

Postkarte Maus Kasimir hinten

Postkarte Maus Kasimir vorne

Wie immer glänzt ein solcher Feriengruß durch inhaltliche Tiefe und eine abwechslungsreiche Wortwahl. Wenn Sie momentan Zeit haben, senden Sie uns doch ein paar Schnappschüsse aus Ihrem Urlaubsort. Oder schreiben Sie ein paar Zeilen, wie Sie die freie Zeit verbringen. Wir würden uns sehr darüber freuen. Wer weiß, vielleicht trudelt noch die ein oder andere Postkarte ein und am Ende haben wir ein schönes Ferienalbum beisammen 🙂

 

 

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Kuhrovision Muhcontest

Die Spannung steigt. Kauen Sie auch so ungeduldig auf Ihren Fingernägeln und warten fieberhaft auf das alljährliche musikalische Großereignis?
Nun ist es wieder soweit. Der Kuhrovision Muhcontest steht vor der Tür. Und wie allgemein bekannt, treten in einem Vorentscheid all die Songs gegeneinander an, deren Klänge kein Hörer in seine Ohrmuscheln Einzug halten lassen will und am Ende mal wieder die Wahl des geringsten Übels bleibt.
Diese anspruchslosen Wettbewerbsbedingungen haben unser Kreativduo Hitchblog und Nozart geradezu aufgefordert mitzumischen, befinden sie sich schließlich mitten in einem Sumpf aus kompostierten Tönen und befremdlichen Bildcollagen.
Überraschenderweise haben Sie, werter Zuschauer, den Entschluss gefasst, die zwei Herren für die Bloghüttenalm mit ihrem Lied „Werner … so ein arrogantes Arschloch“ ins Rennen zu schicken.
Umfragen zufolge waren die meisten Zuschauer von der widersprüchlichen Bild-Klangkomposition besonders überzeugt. Hantierte doch Herr Nozart mit simplen Alltagsdialogen, die er gekonnt in ein Netz aus gängigen Rhythmen webte, so untermalte Herr Hitchblog die Klänge mit anspruchsvollen, aus dem Kontext gerissenen Naturaufnahmen, um bewusst einen Reiz in der Wahrnehmung des Betrachters zu setzen.
Das Konzept ging auf. Der geneigte Betrachter hat den stumpfsinnigsten Beitrag auserkoren. Siegessicher steht das Künstlerteam mit seinem Nummer-Eins-Hit in den Startlöchern und wartet darauf, auf die Bretter die die Welt bedeuten, entlassen zu werden.
Drücken Sie die Daumen, dass die Bloghüttenalmverteter am Ende des Tages die Siegertrophäe mit nach Hause nehmen dürfen. Bei grandiosem Gelingen werden sämtliche Bewohner des Bloghüttentales zu einer fulminanten Feier mit Pauken, Trompeten und einem reichhaltigen Festessen eingeladen. Und sollte die Party wider Erwarten ins Wasser fallen, ist eben Badetag angesagt.
Sind Sie bereit?
Der Countdown beginnt … 3 … 2 … 1 …

Viel Vergnügen! 🙂

 

 

 

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Malibu – 15.000 Meter über dem Meer

Die Sommerhitze lässt nicht nach. Das Weideland im gebirgigen Malibu dörrt allmählich aus. Doch nicht nur das saftige Gras bekommt die schwüle Luft zu spüren, auch das Kuhgehirn trocknet bei dieser Wärme merklich ein und die Denkparzellen beginnen zu schrumpfen. Die Kuh aus Malibu hat einen Sonnenstich.
So ist es wenig verwunderlich, dass das Mauswohnsche Oberstübchen mal wieder ein völlig konfuses Klang-und Bildmaterial hat entstehen lassen. Es wurde von den Herren Hitchblog und Nozart noch ein wenig in die Mangel genommen und von einer Stunde Länge auf ca. 10 Minuten gekürzt. Wenn Sie den Film gesehen haben, werden Sie verstehen warum. Mehr kann man dem geneigten Betrachter an derlei langweiligen Sommerabsurditäten wirklich nicht zumuten. Ursprünglich sollte der Beitrag gänzlich verhindert werden, doch die Androhung der Filmcrew, dann nur noch solche Filme produzieren zu wollen, schreckte die Redaktion zu sehr ab.
Zähneknirschend wurde also dieser Beitrag vom Misthaufen Mauswohn gezerrt und bruzzelt nun unter der Almsonne vor sich hin. Insgeheim hoffen hier alle, dass das Filmmaterial auf diese Weise schnell verbrennt.
Der kluge Betrachter betätigt in diesem Falle gar nicht erst die Play-Taste. Der gelangweilte Stubenhocker mit Hang zur Risikobereitschaft kann den Schritt durchaus wagen und sich der Betrachtung hingeben.
Wie immer wird keinerlei Haftung für diesen Kuhmist übernommen.
Die Redaktion wünscht mehr oder weniger viel Vergnügen mit einem Film, der wohl lediglich die letzten kleinen Löchlein im Sommerloch stopfen kann und dann gänzlich in der heißen Atmosphäre verpuffen wird. Wer also nichts Besseres zu tun hat, als sich die Zeit mit schwachsinnigen Kuhgedanken zu vertreiben, ist hier mal wieder genau richtig! 🙂

 

 

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Sommer-Si-n`est-ma: „Die Tomantschen kommen“

Noch neigt sich die warme Jahreszeit nicht gänzlich dem Ende und so bleibt Zeit für eine weitere Sommer-Si-n`est-ma-Aufführung.
Nachdem bei der ersten Vorstellung das Genre Küchen-Western bedient wurde, begeben wir uns heute in die Sparte des Küchen-Horror-Splatters. Also nichts für schwache Nerven und zart besaitete Gemüter.
Erneut handelt es sich bei dem heutigen Film um eine Coproduktion der Herren Hitchblog und Nozart.
„Die Tomantschen kommen“ dürfte vor allem tomatenbegeisterte Splatter-Horrorfans erfreuen, die bei diesem inhaltlich tiefgründig verstrickten Werk voll auf ihre Kosten kommen werden:
Erol Tomato aus Michigan ist Ketchuphersteller und beliefert die größten Imbissbuden im Land. Das Geschäft floriert. Soeben hat er einen weiteren Vertrag mit der Deluxe-Würstchenbudenkette „Psycho Meat“ abgeschlossen. Wenig erfreut beobachtet dies sein ausgeboteter Konkurrent, der Senfhersteller Hank Hardy aus Utah. Um Erol Tomato unter Druck zu setzen, engagiert er eine Zombie-Einheit, welche die Tomatenfabrik dem Erdboden gleichmachen soll. Und so rückt die Truppe an, metzelt sämtliche Tomatenfabrikarbeiter nieder, die sich ihrerseits aber nicht kampflos geschlagen geben. So tobt ein Massaker mehrere Tage lang, bis sich schließlich beide Parteien, Senf und Tomate, gegenseitig eliminiert haben. Und wenn zwei sich streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. In diesem Falle ist es der Mayonaisehersteller Macky Messer, der den neuen Vertrag mit „Psycho-Meat“ unterzeichnen darf.
Ein von Filmkritikern einerseits hochgelobter Film, allerdings legten Sterneköche und Gourmetrestaurants ob der martialischen Gewaltszenen Protest ein, und so wurden die eigentlichen Höhepunkte dieses Küchen-Horror-Epos zensiert.
Doch lassen Sie sich hiervon nicht die Laune verderben, es bleiben noch ausreichend visuell schmackhafte Tomatensplatter vorhanden.
Und vielleicht ahnen Sie es bereits. Um die Großbildleinwand auf den Hügeln der Alm zu erreichen, müssen wir natürlich erneut zunächst den Feldweg betreten. Genießen Sie den Spaziergang mit dem anschließenden Kinoerlebnis.
Selbstverständlich erhält jeder Bloghüttenbesucher seine gewünschten Knabbereien und wird nach dem Horrorszenario ausreichend medizinisch versorgt.

Viel Vergnügen! 🙂

 

Die Deluxe-Edition dieses Filmes erhalten Sie in einer roten Plastikgeschenkbox inklusive Fleischermesser, Tomatenketchup und zwei Mullbinden. Nur solange der Vorrat reicht!

Und einen herzlichen Dank an die werte Frau Kulturreisende, die für die Filmarbeiten ihr iPad zur Verfügung gestellt hat!

 

 

 

 

©mauswohn

Sommer-Si-n`est-ma: „Atemlos“

Der Sommer hat sich im Bloggebirge eingenistet und man neigt dazu, Beschäftigungen nachzugehen, die im Winter mit größerem Unwohlsein verbunden sind. Das Freibad besucht man dann doch lieber bei 40 Grad im Schatten als bei Schnee und Eis. Außerdem bieten die Sommermonate die Möglichkeit für kuhlturelle Freiluftveranstaltungen.
So findet auch in diesem Jahr auf der Bloghüttenalm ein Open-Air-Sommer-Si-n`est-ma statt.
Ideal eignen sich hierfür die hügeligen Weideflächen. Eine überdimensional große Breitbildleinwand aus feinsten Libellenflügeln gewebt, wurde hinter der Hütte aufgebaut. Die Besucher können kommen. Und zum Auftakt dieses Frischluftereignisses zeigen wir Ihnen erneut eine Coproduktion der Herren Almfred Hitchblog und Fuchsflur Amadeus Nozart.
„Atemlos“ heißt ihr neuestes Werk, ein abstrakt moderner Western. Die Geschichte spielt am toten Meer, wo die Fishboy-Fischer Angelo und Pippo täglich ihre in Salz eingelegten Fische an Land ziehen. Hierbei kämpfen sie erbittert gegen die aufkommende Industrialisierung, die angeführt wird von den erstarkten Becher-Komantschen. Unerbittlich trampeln die Becher-Bisons über die frisch gefangenen Fische Angelos und Pippos hinweg. Tag für Tag müssen sie mit ansehen, wie die Indianer immer mehr ihres Fanggebietes einnehmen und sie an den Rande ihrer Existenz treiben. Da sieht Pippo keinen Ausweg mehr, er greift zur Waffe und schießt. Ein Duell auf Augenhöhe gegen den Häuptling Wounded Porcelain. Doch der tagelange Verzicht auf Nahrung haben Pippo die Schwäche in die Glieder treiben lassen, er verfehlt sein Ziel. So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die Becher-Komantschen nehmen das Küchen-Territorium in Beschlag und die zwei letzten Fishboys gehen als die Verlierer am Salty-Kitchen-River in die Geschichte der Kochbücher ein.
Ein spannungsgeladener Abstrakt-Western (mit Betonung auf „abstrakt“) der Extraklasse wartet auf Sie.
Neugierig geworden? So begeben Sie sich mit uns zunächst auf den Feldweg Richtung Almwiese, wo der Filmprojektor bereits vorglüht. Dort beginnt dann in wenigen Minuten das Spektakel. Speziell für Herrn Heinrich steht als Imbiss ein frischer Tomatensalat bereit. Da mir die anderen Lieblingsspeisen der Bloghüttenbesucher nicht bekannt sind, gibt es pauschal für alle eine Tüte Popcorn. Kulinarische Wünsche werden selbstverständlich gerne entgegengenommen. Für warme Decken ist ebenfalls gesorgt.

Und der Eintritt ist natürlich frei! Vorsichtshalber! 🙂
Film ab!

Nach der Vorstellung:
Zuschauer 1: „Was für ein Schwachsinn!“
Zuschauer 2: „Du sagst es. Die Künstler fischen bestimmt nur im Trüben.“
Zuschauer 1: „Zum Glück war der Eintritt frei. Meinst Du, wir erhalten dennoch Schadenersatz?“
Zuschauer 2: „Der wird wohl kaum in barer Münze ausgezahlt. Höchstens in klingender, aus dem Geldbeutel von Herrn Nozart.“
Zuschauer 1: „Das Beste an dem ganzen Abend war die geklaute Filmsequenz.“
Zuschauer 2: „Stimmt. Los komm. Wir wechseln die Bloghütte. Eine ordentliche Fata Morgana ist mir wesentlich lieber. Der Fisch hier stinkt zum Himmel.“
Zuschauer 1: „Ich hab dir ja gleich gesagt, dass der Feldweg von Herrn Ösi mehr zu bieten hat.“
Zuschauer 2: „Ja ja ja, man kann sich ja auch mal auf Abwegen befinden!“

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Der Feldweg

Nachdem Sie sich nun vergangene Woche so sittsam durch das Telekuhlleg der Schneckensprache gequält haben, sei Ihnen an diesem Wochenende etwas mehr Ruhe vergönnt. Entspannung ist angesagt. Und wo könnte man die Seele besser baumeln lassen, als bei einem gemütlichen Spaziergang im Grünen!

Juli. An einem warmen Sonntag. Elementar hängt die Sonne am Himmel. Und um die Tradition zu wahren, werde ich heute einen klassischen Sonntagsspaziergang auf der Alm unternehmen. Auf einem Feldweg, einer völlig unterschätzten Attraktion mit unzähligen Sehenswürdigkeiten. Die Luft wird um meine Schnauze wehen, die Grillen werden zirpen, Ruhe und Zufriedenheit wird in den Bäumen hängen. Ein strahlend blauer Himmel wird diesen Moment zeitlos werden lassen. Und im Gepäck habe ich eine angenehme Melodie.

Aber warum so viel darüber reden? Kommen Sie doch einfach mit.
Betreten wir den Feldweg gemeinsam. Der ehemalige Optiker und Straßenkilometerzähler Herr Wittgenstein gibt uns noch die einleitenden Worte: „Alles was wir sehen, könnte auch anders sein“ mit auf die Reise.
Doch genug der schlauen Sprüche, wir wollen uns heute bekanntlich der Gelassenheit hingeben, die Natur genießen und hierbei die kleinen grauen Zellen etwas entgrübeln. 🙂

Schnüren Sie die Schuhe und los geht`s!

 

…. Film momentan nicht verfügbar (Wir bitten um Entschuldigung)

 

War das nicht entspannend? Sagen Sie bloß, Sie haben schon schönere Sonntagsspaziergänge erlebt!?!

 

 

©mauswohn

Bizer & Benz – Folge 01

Ausgabe 1

Bizer & Benz – Folge 01 – Die Grillparty

Was gibt es Schöneres, als eine gepflegte Freundschaft zwischen Nachbarn
im Heile-Welt-Wohnviertel?
Die Familien Bizer und Benz sind das Paradebeispiel der Hintertupfinger Wohnsiedlung. Jede freie Minute verbringen sie freudestrahlend gemeinsam.
Die Herren, Karl-Georg und Manfred, trainieren einmal wöchentlich ihre sportlichen Fähigkeiten im Squashcenter, während die Damen, Heidelinde und Monika, die neuesten Trends dekorativer Wohngestaltung erproben.
Und in den Sommermonaten fährt man selbstverständlich kollektiv in den Urlaub. Das diesjährige Ziel ist ein großräumiges Feriendomizil in Hanglage am Lago Maggiore.
Entspannt genießen die Unzertrennlichen ihre Freizeit, plantschen im See, wandern durch die malerische Gebirgslandschaft und am Abend wird im gemütlichen Gartenambiente mit Hollywoodschaukel und Blick auf einen bezaubernden Blumengarten gegrillt.
Lässig hantiert Karl-Georg mit dem Grillbesteck und lässt die Würstchen und Steaks knackig braun brutzeln, während ihn Manfred mit charmant witzigen Anekdoten aus seinem Arbeitsleben bei Laune hält.
Derweil decken Heidelinde und Monika den Tisch. Sie breiten die Kaschmir-Campingdecke über den Teakholztisch, drapieren gekonnt Omas Silberbesteck neben Mutters Porzellangeschirr, die Tafel glänzt opulent im Sonnenuntergang. Monika trägt die Platte mit frisch erworbenem Bauernkäse aus der Küche und Heidelinde …
… ihr fährt der Schreck in die Glieder, als sie die Käselaibe erblickt. Entsetzt fasst sie sich an die Stirn. Was soll sie nur tun? Schweißperlen rinnen über ihr Antlitz. Monika sieht sie überrascht an und fragt besorgt nach Heidelindes Befinden. Schockiert starrt diese zu ihr hinüber und seufzt:
„Ach Monika, ich habe das Käsemesser-Set zu Hause vergessen. Wie soll ich das nur Karl-Georg beibringen? Du weißt doch wie pingelig und sensibel er ist!“
Fassungslos stehen die Damen in der Abendsonne und sehen die immerwährende Harmonie gefährdet. Steht ihnen nun die Apocalypse bevor? Wird Karl-Georg die Beherrschung verlieren und mit dem Grillspieß zustechen? Wie wird es weitergehen?

… 🙂

 

©mauswohn

Die Zeigermaus macht Urlaub

Der Sommer naht. Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Man packt die Koffer und verreist. Der Ansturm auf die Sandstrände in sengender Hitze beginnt. Der Tourist breitet sich distanzlos aus und bringt die heimische Bockwurst und den Kartoffelsalat mit an die karibische Küste.
Doch gibt es auch alte Bekannte, deren Reiserouten den meisten Menschen fremd sind. Und trotzdem fahren oder fliegen diese regelmäßig in Urlaub. So auch die wohl beinahe jedem geläufige Zeigermaus. Freundlicherweise überlies sie uns einen (glücklicherweise nur) kurzen Ausschnitt eines ihrer Super-8-Reisevideos, so dass auch wir einen Eindruck davon erhalten können, wie sie ihre freie Zeit verbringt.
Viel Vergnügen mit dem spektakulären Reisebericht der Zeigermaus! 🙂

 

© mauswohn