Reisen ohne Stress mit Mallybeau Mauswohn – Der Graureiher und der Stuntman

Ist der Sommerurlaub schon gebucht? Wer seine freien Tage noch nicht mit Reisen verplant hat und ein stressfreies Urlaubsvergnügen sucht, findet in „Der Graureiher und der Stuntman“ die ideale Lektüre, um abzuschalten. Mein neues Buch nimmt Sie mit um die Welt und lädt zu lustigen Erlebnissen ein.

Erhältlich bei Bookmundo Osiander, amazon und anderen Onlinebuchhändlern.

ISBN: 978-94-036-6907-6

204 Seiten

Zum Inhalt:

„Tauchen Sie ein in die fabelhafte Welt der Mallybeau Mauswohn. Ist Ihnen der Kaffeeexpress ein Begriff? Wissen Sie, dass ein Tapir Wanderungen über den Dächern von Paris anbietet? Hätten Sie gedacht, dass Kühe Hosen tragen und Teppiche ermordet werden können? Das und vieles mehr kommt ans Tageslicht, wenn Sie mit Graureiher Anne und Stuntman Pit durch die Welt reisen. Spontan, offenherzig und neugierig. Reale Schauplätze vermengen sich mit fiktiven Begebenheiten, Tiere sprechen und Unmögliches wird wahr. Eine skurrile Odyssee beginnt in den Schweizer Bergen, führt nach Bern, Richtung Zürich, nach Paris, weiter nach Porto, auf eine entlegene Vulkaninsel, nach Düsseldorf, weiter in die Sahara, Richtung Ägypten, nach Kalabrien, Österreich, Schottland im Blick, in die eisige Arktis, von dort nach Norwegen, Schweden, Dänemark, Richtung Polen, nach Tübingen, Reutlingen, Gönningen, Mössingen, weiter nach Ohio und Amsterdam. Mallybeau Mauswohn strickt in poetisch fantasievoller Weise humorvolle Geschichten, die sich zu abwechslungsreichen Reiseerlebnissen entpuppen. Sinn für Unsinn und Humor sind die Fahrkarten in ein einzigartiges Reich der Fantasie.“ 🙂

Der Graureiher und der Stuntman – hier erhältlich

Ich würde mich freuen, Sie auf einer Reise durch die Welt der Fantasie begrüßen zu dürfen. 🙂

©mauswohn

Kreativer Bodenrichtwert

Es lebte einst vor vielen Jahren, als es weder Internet noch Computer gab, der Lackierermeister Boris Boris aus Lüdenscheid. Er war ein sittsamer Mann und arbeitete fleißig. Er liebte seine Arbeit, insbesondere den Duft streng riechender Lackfarben, der täglich seine Lackierwerkstatt durchzog. Seine Liebe zur Farbe äußerte sich auch im Ausfüllen von Formularen. Als er eines schönen Tages den Bodenrichtwert seines Grundstückes ermitteln musste und sage und schreibe 107 Formulare der Stadt in seinem Briefkasten vorfand, die beschrieben werden wollten, war es Boris Boris im wahrsten Sinne des Wortes zu bunt. Er hatte es satt, stupide Angaben zu machen und nahm Pinsel und Farbe zur Hand. Nachdem er sein Grundstück und die Lackiererwerkstätte vermessen hatte, malte er den Grundriss seines Anwesens auf eine große Leinwand. Sein Haus markierte er blau. Seine Werkstatt rot. Gelb war der Hobbykeller und schwarz ein kleines Büro für ungeliebte Schreibarbeit. Die Wiese wurde weiß gehalten. So entstand ein abstraktes Gemälde, das Boris Boris statt der ausgefüllten 107 Formulare der Stadt aushändigte. Dort war man mit den bereits Hunderttausenden eingetroffener Formulare restlos überfordert und sehr dankbar, endlich visuelle Abwechslung vorzufinden. Kurzerhand wurde das Gemälde ins Finanzamt gehängt und bescherte diesem viele viele Jahre später ungeahnten Reichtum, als Boris Boris unter dem Künstlernamen Piet Mondrian berühmt wurde und seine Werke hohe Preise erzielten 🙂

Der Bodenrichtwert von Boris Boris alias Piet Mondrian

Und, haben auch Sie eine kreative Lösung zur Darstellung Ihres Bodenrichtwertes gefunden? 🙂

©mauswohn

Bild: Piet Mondrian

Mauswohn unterstützen 🐮

offiziell lizenziertes Organ Black Kissen – hier erhältlich

Mallybeau Mauswohns Sommerlektüren zum Abschalten …

Entspannt in der Sonne liegen und in fantasievollen Geschichten abtauchen. Mallybeau Mauswohn machts möglich. Eine kleine Auswahl an Büchern, die humorvoll für Abwechslung sorgen. Erhältlich bei Amazon.de inklusive Leseproben.

Kommando Püppi – eine humorvolle Bilderlese:

Kommando Püppi – hier erhältlich

Sehnsuchting

Sehnsuchting – hier erhältlich

Fühlen und fallen

Fühlen und fallen – hier erhältlich

Fantoxxx

Fantoxxx – hier erhältlich

Kuh – eine zeitlose Reise ins Meta-Ich

Kuh – eine zeitlose Reise ins Meta-Ich – hier erhältlich

©mauswohn

Mona Lecker

Der verunreinigte Anblick der Mona Lisa ist, einer Torte sei Dank, in aller Munde. Groß war der Aufschrei, als diese auf das Kleid Leonardos bekannter Dame klatschte. Doch gut gesichert hinter Panzerglas, lässt sie sich das Lächeln nicht nehmen. Zum Lachen ist auch die Geschichte, hinter der nichts weiter als ein Missgeschick steckt. Bäckermeister Karl Kirsche wollte ein wenig die Werbetrommel für seinen kleinen Betrieb in Bochum rühren, kreierte eine leckere Torte und fuhr damit nach Paris. Im Louvre hatte er vor, sich neben Mona Lisa zu platzieren, als offeriere er ihr sein meisterliches Backwerk namens „Mona Lecker“. Ein gelungener Schnappschuss sollte anschließend vervielfältigt und als Werbeprospekt verteilt werden. Doch das Gedränge war groß und der Bäcker rutschte vor dem Bild aus. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Die gute Lisa bekam die Torte ab und Herr Kirsche erhält nun mehr Aufmerksamkeit, als ihm lieb ist. Er kann sich vor Aufträgen kaum retten und hat nun die Rechte der Mona-Lecker-Rezeptur an den Louvre abgetreten, wo die süßen Tortenstücke im Café verkauft werden. Aber Obacht, wenn Sie ein Stück ordern. Möglicherweise stolpert der Kellner und Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes die nächste Mona Lecker 🙂

Werden auch Sie nach Paris fahren und sich eine Mona Lecker ins Gesicht … äh im Café verzehren? 🙂

©mauswohn

mallybeaumauswohn.wordpress.com

Diogenes Tasche – hier erhältlich

Die Tränen der Bernadette Heinzmann

Bernadette Heinzmann war eine Bäckersfrau aus Rostock. Im 17. Jahrhundert lernte sie während eines Italienaufenthaltes den Stoffhändler Curto Curtoni kennen und ehelichte ihn. Das glückliche Paar lebte fortan in Mailand, wo Herr Curtoni seine Geschäfte tätigte. Regelmäßig reiste er um die Welt, um seine Textilien anzupreisen und neue Stoffe mit in die Heimat zu bringen. Da eine Hochzeitsreise bisher nicht stattgefunden hatte, beschlossen Bernadette und Curto eines Tages, diese mit einer Geschäftsreise zu verbinden und am Nordpol die Flitterwochen zu verbringen. Sie segelten mit einem großen Schiff in die eisige Kälte, wo sie warm eingepackt in einem kleinen Iglu hausten und die Zweisamkeit genossen. Eines Abends geschah jedoch das Unglück. Curto Curtoni wollte seiner Bernadette einen Fisch angeln. Er stand auf einer Eisscholle und spürte, dass etwas am Haken zappelte. Voll Freude rief er nach seiner Angebeteten. Diese lugte aus dem Iglu hervor und sah gerade noch, wie ein großer Schwertwal die Angel samt Stoffhändler verschlang und in den Tiefen entschwand. Entsetzt rannen große Tränen über die Wangen der jungen Witwe, die schockiert im Eise saß und sich nicht mehr rührte. Niemand hat sie je wieder zu Gesicht bekommen. Bis ein Forscherteam vor einigen Tagen einen Sensationsfund machte. Die versteinerten Tränen der Bernadette Heinzmann wurden unter einer dicken Eisschicht geborgen. Umhüllt von einem schlichten Seidenrock aus Mailand. Das tragische Relikt aus vergangenen Tagen soll nun im Käptn-Iglo-Museum in der Kühlwarenabteilung ausgestellt werden, damit die Tränen nicht vergossen und von allen bewundert werden können 🙂

Was halten Sie von dieser archäologischen Sensation? Werden Sie sich den Fund vor Ort ansehen?

Die vereisten Tränen der Bernadette Heinzmann

©mauswohn

Bild: Yves Klein

mallybeaumauswohn.wordpress.com

Ulmer Münster Poster – hier erhältlich

Verzählt

Graciella Übermut lebt in Afrika. Die Regensburgerin wanderte vor vielen Jahren aus, um dort den Beruf einer waschechten Rangerin auszuüben. Inmitten wilder Weite steht ihr einsames Haus, wo sie sich um alles kümmert. Sie striegelt die Giraffen, putzt Elefanten und malt den täglich vorüber trottenden Zebras die Streifen auf. Regelmäßig schlägt sie Wilderern ein Schnippchen, indem sie ihnen gefälschtes Elfenbein aus Hartplastik unterjubelt oder auf ihrem YouTube-Kanal von den neuesten Steppentrends berichtet. Wenn sie in der Ferne die Schwingen der Zugvögel in den Lüften erklingen hört, eilt sie zur Haustüre, blickt gelassen empor und zählt deren Population. Dieses Leben genießt Frau Übermut in vollen Zügen und würde den Beruf wohl noch weiter ausführen, hätte ihr die Steppenverwaltung nicht überraschend gekündigt. Es wurde festgestellt, dass sich die Rangerin bei ihren Vogelbeobachtungen verzählt und einen Vogel zu viel angegeben hatte. Dieser Fauxpas konnte nicht geduldet werden. Ordnung muss schließlich sein. Jetzt befindet sich Graciella bereits auf der Rückreise nach Deutschland. Und der Posten in Afrika ist wieder frei. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei der örtlichen Savannenbehörde bei Herrn Tunichtgut. Selbständigkeit, Tierliebe und Kreativität werden im Jobprofil vorausgesetzt. Zählen sollten Sie ebenfalls können. Sonst heißt es erneut, dass in Afrika jemand einen Vogel zu viel hat 🙂

Reizt Sie der Beruf der Rangerin? 🙂

Graciella Übermut steht an der Haustüre und zählt die Zugvögel

©mauswohn

Bild: Edward Hopper

mallybeaumauswohn.wordpress.com

Joseph Pulitzer Notizbuch – hier erhältlich

Mutter erlebt ein blaues Wunder oder Wie eine Künstlerkarriere begann

Yves war ein aufgeweckter Junge. Er lebte mit seinen Eltern in Nizza und genoss eine verspielte Kindheit in südländischem Flair. Den Vater bekam Yves kaum zu Gesicht, da er bei der Marine arbeitete und mit Seepferdchen um die Wette schwamm. Umso stärker war die Bindung zu seiner Mutter Marie. Er liebte sie über alle Maßen und bedachte sie regelmäßig mit selbstgebastelten Geschenken. So auch am Muttertag. Wenn Yves an seine Mutter dachte, sah er sie Geschirr spülend in der Küche stehen. Dankbar, dass sie sich regelmäßig des dreckigen Porzellans annahm, beschloss er, ihren Putzschwamm in ein kleines Küchendenkmal zu verwandeln. Er schnappte sich das Reinigungsutensil, befestigte es an einem Draht, welcher auf einem Stück Stein verankert wurde, den sein Vater von einem Tauchgang aus den Tiefen des Ozeans mitgebracht hatte. Dann holte er sein Tintenfass hervor und tauchte den Schwamm in tiefblaue Farbe. Zufrieden über seine Kreation, stellte er die Schwammskulptur am Muttertag in die Küche aufs Fensterbrett. Seine liebe Frau Mama schlug erfreut die Hände über dem Kopf zusammen, als sie die Skulptur entdeckte. Denn sie hatte bereits früh erkannt, welch künstlerisches Talent in ihrem Sohn schlummerte. Dass nun ein neuer Putzschwamm gekauft werden musste, entgegnete sie mit einem Lächeln und sagte: „Schwamm drüber“. Während Yves Klein ein bekannter Maler, Bildhauer und Performancekünstler wurde 🙂

Hat auch Ihre Mutter ein blaues Wunder erlebt oder wurde sie anderweitig beschenkt? 🙂

Der blaue Putzschwamm von Yves Mutter – eine Ode an die fleißige Hausfrau und liebende Mama

©mauswohn

Bild: Yves Klein

mallybeaumauswohn.wordpress.com

Galeriedruck australische Küste – hier erhältlich

Die Tübingerin, die dem Mond ihren Stempel aufdrückte

Im Jahre 1801 machte sich Bertha Holzmann aus Tübingen auf eine ungewöhnliche Mission. Die Schreinerin hatte von ihrem früh verstorbenen Gatten ein stattliches Vermögen geerbt und erfüllte sich einen lang gehegten Traum. In ihrer Schreinerwerkstatt zimmerte sie aus feinstem Eschenholz eine Rakete und flog damit zum Mond. Die Hobbyastronomin war eine Vordenkerin ihrer Zeit und hatte schon früh erkannt, dass der Trabant künftig im Mittelpunkt vielerlei Interessenten stehen würde. Sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den Mond vor Rabauken zu schützen und drückte ihm im wahrsten Sinne des Wortes ihren Stempel auf. Nachdem sie auf Jupiter, Saturn, Mars und Venus die Unterschriften diverser extraterrestrischer Anwohner eingeholt hatte, wurden diese mit dem universellen Kosmosstempel versiegelt. Das wichtige Dokument deponierte man auf dem Mond unter einem Stein mit den Initialen B.H.. Hiermit bekannten sich die Unterzeichner, für den Mond zu sorgen und jeglichen Raubbau zu untersagen. Dank dieser wagemutigen Mission dürfen wir weiterhin einen unversehrten Mond am Himmel betrachten, der sonst schon längst von der gierigen Menschheit anderweitig genutzt und verschandelt würde. Bertha Holzmann ist eine unvergessene Pionierin, deren Raumfahrt-Utensilien nun im Heimatmuseum in Wurmlingen zu sehen sind.

Was meinen Sie, sollten wir den Trabanten in Holzmond umbenennen? 🙂

Bertha Holzmanns Raumfahrt-Utensilien, die sorgsam an der Innenseite ihrer Rakete angepinnt waren

©mauswohn

Bild: Edward Collier

mallybeaumauswohn.wordpress.com

Kakteen-Kissen – hier erhältlich

Zeit zu lesen

Der April wartet mit wechselhaftem Wetter auf. Abwechslung findet sich ebenso in zahlreichen Mauswohn-Büchern, die mit Humor und Fantasie einladen. Ob „Kommando Püppi – eine humorvolle Bilderlese“, „Sehnsuchting“- einem fantasievoll tierischen Abenteuerroman oder „Fühlen und fallen“ – dem Versuch einer Liebesgeschichte, finden Sie auf Amazon.de noch weitere Mauswohn-Lektüren, die Sie mit in andere Welten nehmen. Viel Vergnügen beim Abtauchen zwischen die Zeilen 🙂

Fantasievolle Aussichten

©mauswohn

Denis Diderot Notizbuch – hier erhältlich

Teure Banane

Gisbert Gürtel lebt in Bruchsal. Nachdem er seine Anstellung als Postbote verlor, verdiente er seinen Lebensunterhalt als Magier. Einst als Hobby ausgeübt, machte er seine Zauberkunststücke zum Broterwerb. Doch seine Vorführungen kamen nur mäßig an und die Einnahmen ließen zu wünschen übrig. So konnte sich Herr Gürtel nur mehr eine Banane als tägliches Mahl leisten. Verbittert biss er in sein kärgliches Essen, als es plötzlich knirschte. Der Magier hatte auf etwas Hartes gebissen. Haben Bananen etwa Kerne? Bei genauer Betrachtung war schnell klar, dass Herrn Gürtels pekuniäre Probleme gelöst waren. Er hatte tatsächlich auf einen echten Diamanten gebissen. Sogleich ließ er sich das teure Stück in bare Münze auszahlen und kaufte sich ein Zirkuszelt. Dort jongliert er nun täglich mit Bananen und lockt hunderte von Besuchern an. Denn alle hoffen, eine der Bananen abzubekommen, die Herr Gürtel nach beendeter Vorstellung in die Menge wirft. Es könnte ja sein, dass dort weitere Schmuckstücke zu finden sind. Eine Geschäftsidee mit Biss 🙂

Haben auch Sie schon eine finanzielle Aufbesserung in Lebensmitteln entdeckt? 🙂

Gisbert Gürtel macht den Fund seines Lebens

©mauswohn

John Coltrane Handyhülle – hier erhältlich