Französische Illusion

Einst Erich reiste nach Paris
wo er Spuren hinterlies.
Er raubte dort den Eiffelturm
das löste aus nen großen Sturm.
Ganz eifrig sucht die Polizei
dem Erich ist es einerlei.
Der Turm in seinem Garten steht
der Nachbar denkt, er ist aus Knet. 🙂

Erich klaut den Eiffelturm

Und was haben Sie geklaut? 🙂

©mauswohn

Bild: Marc Chagall

Handyhülle Curt Goetz – hier erhältlich

Adventskalender 05

Wer noch kein passendes Geschenk für den morgigen Nikolausstiefel parat hat, ist heute bestens bedient. Mit nichts geringerem als dem Eiffelturm kann man mit einem äußerst ausgefallenen Utensil glänzen, wenn man sich an Bastelbogen Nummer 05 bedient. Passend für jede Schuhgröße sorgt dieses kleine Geschenk mit Sicherheit für Erstaunen und ist eine wahre Zierde zwischen weihnachtlicher Dekoration.

Und wollten wir nicht alle schon einmal den Eiffelturm verschenken? 🙂

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©mauswohn

Wanted: Schuh und Schumann

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Eilmeldung der Bloghüttenpolizei
Die Bewohner des Bloghüttentales werden gebeten, Ihre Häuser nicht zu verlassen. Vergangenen Abend ereigneten sich ungewöhnliche Vorfälle in der Gegend zwischen Paris und Stuttgart.

Was bisher bekannt ist:
Die 23-jährige Lisa Schumann aus Schweden lebt seit 7 Monaten in Paris. Dort arbeitet die passionierte Hobbyluftballonsammlerin als Eisverkäuferin am Eiffelturm. Die vielseitige junge Dame hat sich durch ihr gesellig freundliches Auftreten viele Freunde gemacht und ist allseits beliebt. Ihr selbst kreiertes Zitronen-Blauwal-Eis ist mittlerweile eine größere Attraktion als der Eiffelturm, Touristen aus aller Welt schwören auf ihr einzigartiges Rezept.
Nun fuhr die fesche Lisa gestern Vormittag mit dem Schnellzug von Paris nach Stuttgart, wo sie in der „Wilhelma“ ihr Patenkind Hannibal, ein 50 Jahre altes Zwergflusspferd besuchen wollte. Im Gepäck hatte sie eine extra große Portion Eis und 150 Kilo Würfelzucker, die Leibspeisen ihres animalischen Lieblings.
In Stuttgart angekommen, stand die Schwedin zunächst völlig verzweifelt im Bauchaos der Bahnutopie Stuttgart 21. Es dauerte Stunden, bis sie sich Richtung Zoo orientiert hatte. Der Abend war bereits angebrochen, als sich die sonst so nimmermüde Lisa Schumann durch die Baustellen schleppte, die 150 Kilo Würfelzucker machten sich nun schmerzend auf ihrem Rücken bemerkbar. So setzte die Globetrotterin für einen Moment den Rucksack ab, um eine Verschnaufpause in Stuttgarts Feinstaub einzulegen. Da registrierte sie ein leises Brummeln. Die Erde begann leicht zu beben. Irritiert sah sich die Eisverkäuferin um und erblickte entsetzt einen gewaltigen Schatten. Und wie aus dem Nichts erschien hinter den Hochhäusern eine dunkle undefinierbare Form. Die Erschütterungen wurden stärker und in eiligen stampfenden Schritten näherte sich entlang einer Häuserfront ein überdimensional großer Lederschuh. Schwarz und glänzend überragte seine Silhouette die Dächer. Unaufhaltsam walzte das Ungetüm alles platt, was ihm unter seine gut besohlte Unterseite kam. Mehrfamilenhäuser, Autos, Bäume, alles wurde mühelos zusammengepresst. Lisa Schumann stand fassungslos da. Doch geistesgegenwärtig schulterte sie hurtig ihr Marschgepäck und rannte um ihr Leben. Verzweifelt suchte sie, dem monströsen Quadratlatschen zu entkommen, sprang behende über Baugruben, versteckte sich hinter Mülltonnen, aber der Schuh schien ihr stets folgen zu können. Jetzt stand die junge Frau plötzlich in einem Hinterhof. Sackgasse. Nun gab es kein Entkommen mehr. Der Lederschuh schritt unerbittlich auf sie zu, sein Absatz erhob sich und sauste zielgenau auf die Schwedin herab.
Bis hierhin zeichneten Überwachungskameras das Geschehen auf. Dann wurden sie durch die starken Beben zerstört und die Polizei rätselt über den Verbleib der jungen Lisa Schumann. Ihre Leiche konnte zwischen all den Trümmern noch nicht gefunden werden. Es wird bereits spekuliert, ob die Dame möglicherweise doch überlebt hat, aber eine Kontaktaufnahme war bisher nicht möglich.
Der stampfende Riesenschuh ist mittlerweile in Spanien angekommen, nachdem er zuvor holländische Windmühlen und den Berliner Reichstag dem Erdboden gleichgemacht hat. Woher dieser mysteriöse Lederslipper so plötzlich kommt und was er mit seinem Vorhaben bezweckt, ist noch völlig unklar. Die Bloghüttenpolizei bittet Sie daher, Ruhe zu bewahren und die Geschehnisse weiter zu verfolgen. Ernstzunehmende Hinweise werden im Schuhgeschäft auf der Bloghüttenalm gerne entgegengenommen.
Lisa Schumann, bitte melden Sie sich! 🙂

 

 

 

©mauswohn