Tomaten-Psycho

Herbstzeit ist Musicalzeit. Während es draußen allmählich immer ungemütlicher wird, machen es sich Mann und Maus in der guten Stube gemütlich. Bei Kerzenschein, Tee und Käsegebäck liest man ein spannendes Buch, lauscht genussvoll klassischen Walgesängen oder widmet sich der Betrachtung eines Musicals.
Nun, die Meinungen über derlei Darbietungen gehen freilich weit auseinander. Zu kitschig, zu pompös, zu laut bis hin zu sagenhaft, einzigartig, unerreicht.
Sollen sich doch alle weiter über das Pro und Contra eines Musicals streiten, haben wir uns gedacht und unseren Herrn Schrödinger in die Kreativwerkstatt geschickt, um ein neues Genre aus dem Boden zu stampfen.
Nach mühevollem Schaffen in Zusammenarbeit mit Macksi Maulwurf und Stöffelbär Robärt ist ein kulinarisches Grusical entstanden. Ein Erstlingswerk, das natürlich noch ausbaufähig ist. Tomatenpsycho“ heißt die Choreographie, die den Betrachter animieren soll, gerne in der Küche zu stehen und kreativ tätig zu werden. Mit der passenden Musik wird auch Ihr noch so misslungener Salat ein Meisterwerk werden.
Doch zunächst viel Vergnügen mit unserem kulinarischen Grusical 🙂

 

Und, welches Grusical werden Sie als nächstes in Ihrer Küche aufführen?

PS.: Die Tomaten stellte uns freundlicherweise ein gewisser Herr Hitchcock aus seinem Garten zu Verfügung.

 

 

©mauswohn

 

 

 

 

 


Wärbung

Der gute Onkel Fritz

onkel fritz

 

 

Warum ist Butter so teuer geworden?

… fragt er mich, als ich nach dem Klingelton die Haustüre öffne und in ein nachdenkliches Gesicht blicke. Überrascht sehe ich ihn an, zucke mit den Schultern und fühle mich ein wenig überrumpelt. Auf diese Haustürfrage war ich nicht vorbereitet. Und auf diesen Besucher auch nicht. Seine Haare sind ein wenig zerzaust, ein roter Latz hängt um seinen Hals. Und ein herzzerreissendes Lächeln ziert sein liebenswertes Gesicht. „Darf ich bei euch bleiben?“, fragt er unumwunden. Diesem Anblick und der angenehm tief brummenden Stimme kann ich nicht widerstehen und antworte ebenso rasch: „Ja, Du hast uns noch gefehlt. Herzlich willkommen.“ Dankend nickt er mit dem Kopf, putzt sich höflich die Pfoten am Schuhabstreifer ab und betritt unsere Almhütte. „Also das mit der Butter sollte noch geklärt werden“, meint er neugierig und sieht sich interessiert um. Ich stimme zu, merke, dass unser neuer Bewohner ein äußerst wissbegieriger Kerl ist, der jeder Sache genau auf den Grund gehen möchte und biete ihm einen Ingwertee an. Wohlig schnüffelnd tippt er seine Schnauze in die dampfende Tasse, während sein Blick auf einen Strauß Blumen in einer blauen Vase fällt. Er strahlt übers ganze Gesicht und meint: „Ich liebe Blumen. Welch wunderbar florales Arrangement.  Von wem?“Von einem Traummann“, erwidere ich und starre gemeinsam mit dem Bären auf das duftende Blütengesteck. Sehr richtig. Unser neuer Almbewohner ist ein Bär. Aus der Gattung der Stöffelbären. Sein Name ist Robärt. So sind wir vergangenen Dienstag nicht auf den Hund gekommen, vielmehr hat man uns einen Bären aufgebunden. Und was für einen. Neugierig ist er. Weitere Einzelheiten wissen wir noch nicht über ihn. Doch bevor wir hier weiter große Reden schwingen, stellt sich uns der werte Robärt am besten selbst vor. Kleines Tänzchen gefällig? 🙂

 

Ist unser neuer Mitbewohner nicht zauberhaft? Mit Macksi Maulwurf hat er sogleich Freundschaft geschlossen. Und mit Hausmeister Schrödinger wurde bereits eifrig über die diffizile Herstellung von Almkäse diskutiert. Sie sehen, es kommt Schwung in die Bude. Wir sind gespannt, welche Abenteuer auf unseren Robärt nun zukommen werden. Er grüßt recht herzlich und lässt sich entschuldigen. Seine Schnauze steckt bereits wieder tief in einem Lexikon, wo er eine Antwort auf seine Butterfrage zu finden hofft.

… brumm, brumm … 🐻

 

©mauswohn

 

 

 


Wärbung

Eben erst auf der Alm eingetroffen und schon auf einer Tasche verewigt

tasche paddington bär

Benny Bieberle … Hase und Seeigel

So, heute werfen wir mal wieder einen kurzen Blick auf unseren eifrigen Rennfahrer Benny Bieberle, der bekanntlich unermüdlich mit seiner rasenden Karotte Trainingsrunden absolviert, um endlich auf dem Hockenheimring zugelassen zu werden. Das letzte Mal nahm er das Fensterbrett als Übungsgelände in Beschlag, da die Wetterverhältnisse kein fahren auf einem Außenparcours möglich machten. Doch nun scheint die Sonne, die Blumen blühen, die Vögel zwitschern und unser Rennfahrer knattert mit seiner flotten Karotte auf den Balkon. Dort stehen die nächsten Testfahrten an. Gekonnt werden die Meter auf dem schwindelerregend hohen Balkongeländer absolviert, bis … oh Schreck … Serge der Seeigel ebenfalls hinzu tritt, um weitere Gymnastikübungen für die nächste Weltsensation voranzutreiben. Doch was nun? Zwei ehrgeizige Sportler, keiner will dem anderen weichen. Urteilen Sie selbst … 🙂

 

 

Wir wünschen allen Almbesuchern einen wunderschönen Pfingstsonntag und hoffen, dass Sie ohne lärmende Hasen oder sonstige quirlige Mitbewohner diesen Tag genießen können.

 

©mauswohn

Rennfahrer Bieberle … volle Möhre …

So, nun ist die Osterzeit vorüber und das Aprilwetter macht sich mit wankelmütigen Schnee-und Sonneneinlagen vielerorts unbeliebt. Doch haben Sie sich einmal gefragt, womit die Hasen, die an Ostern eifrig die Nester und Eier verstecken, nun den Rest des Jahres ihre Zeit verbringen? Auf der faulen Haut scheinen sie in keinem Falle zu liegen. Zumindest nicht auf der Alm. Wir haben hier einen ganz umtriebigen Hasen, den werten Benny Bieberle. Sobald die Ostervorbereitungen und das anschließende Osterfest vorüber sind, schnappt er sich seine „Möhre“ und trainiert. Sie müssen wissen, die „Möhre“ ist eine vierrädrige Karotte, die unser Benny in mühevoller Kleinarbeit zu einem rasenden Rennwagen umgebaut hat. Mit diesem ungewöhnlichen Gefährt fährt er über Stock und Stein, dreht an den ungewöhnlichsten Orten seine Runden. Denn eines Tages will Benny Bieberle in der flotten Karotte auf dem Hockenheimring über die Piste sausen und als erster Rennfahrer mit Langohren in die Geschichtsbücher eingehen. Und so fährt er unermüdlich und braust bereits seit Stunden auf dem Fensterbrett in unserem Wohnzimmer hin und her. Das schlechte Wetter zwingt ihn einmal mehr zu diesem eingeengten Parcours. Doch unser Benny ist überzeugt, dass er so seinen Fahrstil um einige Raffinessen erweitern kann.

Sehen Sie selbst 🙂

 

Und wie sieht es bei Ihnen zu Hause aus? Werden Ihre Blumenbeete ebenfalls von rasenden Hasen in pfeilschnellen Karotten durchpflügt oder die Vitrine mit dem Meissner Porzellan unsicher gemacht? 🙂

 

©mauswohn

Macksi und die Eiermaus

Jetzt ist Ostern nicht mehr fern. Ein paar Tage noch und die liebevoll vorbereiteten Osternester und handbemalten Eier können ihrem Gebrauch zugeführt, versteckt und hoffentlich auch wieder gefunden werden. Um nun die Wartezeit auf den Osterhasen ein wenig zu verkürzen, hat sich unser lieber Maulwurf Macksi in den vergangenen Wochen tief in der Erde verbuddelt, um in aller Ruhe ein kleines Ostermusical vorzubereiten. Entstanden ist ein kurzweiliges Stück, das den Titel „Macksi und die Eiermaus“ trägt. Die Proben zogen sich über mehrere Wochen hin und die Anzahl an zu Bruch gegangenen Eiern wollen wir hier lieber unerwähnt lassen. Doch machen Sie sich am besten selbst ein Bild. Wie immer sind alle Besucher herzlich eingeladen, auf den gut gepolsterten Stühlen des Almtheaters Platz zu nehmen, um der Aufführung ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Auch der Eintritt ist selbstverständlich frei. Und im Anschluss vertilgen wir gemeinsam die vielen Ostereier … wenn Sie mögen!

Viel Vergnügen 🙂

 

 

 

©mauswohn