BMW – Ein kuhler Autotest

Bei uns auf der Alm sind die meisten Bewohner sehr naturverbunden und gehen zu Fuß oder fahren mit dem Rad. Eine jedoch fällt ein wenig aus der Reihe und kann ihre Liebe zu Fahrzeugen nicht verhehlen. Unsere Kuh Hermine sammelt kleine Matchboxautos, die in einer Vitrine ihres Stalles aufbewahrt sind und einmal im Jahr entstaubt werden. Jetzt hat sich unsere Autonärrin an einen großen Autotest gewagt, nachdem sie vom „Automobilclub Wildsau“ gebeten wurde, einen BMW auf Fahrtauglichkeit für Kühe zu testen. Ein schwarzes Vehikel wurde ihr zur Verfügung gestellt, welches sogleich unter die Lupe genommen wurde. Hermines Fazit lautet nach ausgiebigen Testfahrten:

Note ungenügend. Der BMW bietet in der Fahrerkabine wenig Spielraum für großgewichtige Tiere. Hörner stoßen an der niedrigen Decke an und zerkratzen sogleich das teure Gefährt. Gas und Bremse sind mit Kuhklauen nur schwer zu bedienen, die von den glatten Pedalen schnell wieder abrutschen. Die Reifen sind für schwere Kuhfahrer gänzlich ungeeignet, da alle 200 Meter sämtliche Luft entwichen ist und neu aufgepumpt werden muss. Einzig die Kühlerhaube eignet sich als angenehme Liegefläche, ist als motorisierter Liegestuhl jedoch zu teuer. Kurzum bleibt festhalten, dass die Abkürzung BMW allenfalls für „Bayrischer Mistwagen“ stehen kann 🙂

Welche Erfahrungen haben Sie mit Fortbewegungsmitteln gemacht? Kommen Sie gut voran? 🙂

Kuh Hermine testet den Bayrischen Mistwagen

©mauswohn

Bild: debeste.de

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24 Gedanken zu “BMW – Ein kuhler Autotest

  1. „Schattiger“ Balkon – 36°, kuhles Wohnzimmer: 25°
    Ich weiß noch aus meiner aktiven Autofahrerzeit, dass die Fahrer der Bayrischen Mistwagen fast immer die schlimmsten sind – drei von vier Rotfahrern an der Ampel sind BMW–Fahrer, wahrscheinlich sind sie das ihren Verkehrsministern schuldig – sie wollen zeigen, dass sie die Schnellsten sind.
    Die Kuh hat mir ihrem Urteil vollkommen recht – außerdem sind die Mistwagen vieeeeeeeeeeeeeeeel zu teuer.
    Meine Augen machen mich noch wahnsinnig – ich habe das Gefühl, dass es ständig schlechter wird statt besser.
    Gruß zu dir

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    1. Hermine ist erfreut, dass Du ihr Urteil bestätigst. Man muss dazu sagen, sie hat den Mistwagen natürlich ausschließlich für Kühe getestet. Aber der Unterschied zwischen diesen und menschlichen Rindviechern hinterm Steuer scheint nicht sehr groß zu sein, außer dass es die echten Kühe vernünftig angehen lassen und gleich auf vier Beinen laufen, anstatt auf vier Rädern zu fahren.
      Dir wünsche ich gute Erholung und ebenso warme Grüße aus einem kühlen Kuhstall 🙂

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  2. Es gibt unter den Personenkraftwagen nur wenige, die den Test bestehen würden. Selbst – von diesen verrückten Engländern im Fernsehen getestet – der Bombenvergleichstest zwischen BMW und Citroen CX, den nur letzteres Automobil überstand, hilft nicht viel, denn Platz ist nun mal auch in der größten Hütte nicht genug.
    Es sollte halt KKW heißen. Natürlich nicht radioaktiv, sondern einfach als mit dampfendem Mist angetriebener Kuhkraftwagen.
    Aber das ist alles, nun ja, zu vernachlässigen. Viel schlimmer, dass der Metzger so viel Geld hat und sich vor seinen Viehtransportanhänger jetzt einen dicken X-BMW gespannt hat…

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    1. Genau das ist der Punkt. Gängige Automobile werden gar nicht erst für Kühe und andere Tiere gebaut. Eine Schande, wie kurzsichtig die Automobilindustrie handelt. Auf diese Weise entgehen ihr sicherlich viele KUHnden 🙂

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      1. Ja, und vor allem wäre das beliebte Spiel der Diversität um jeden Preis möglich. Diversifizieren: HKWs, GKWs, EKWs, ZKWs, SchKWs… fast unbegrenzt, der jeweils spezifisch zu ergänzende Markt! Nur die PKWs, also Pferdekraftwagen, sind eine fragwürdige Angelegenheit.

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