Heidi Belissima

Es gibt Neues von unseren Almgästen. Wie Sie sicherlich wissen, beherbergen wir das ganze Jahr über zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Manche verweilen nur einige Tage, andere bleiben einen Monat oder länger, um sich in idyllischer Natur zu erholen. Seit einiger Zeit bewohnt eine Dame ein Zimmer, die uns ihren richtigen Namen nicht preisgeben wollte und sich mit „Heidi Belissima ins Gästebuch eintrug. Ihr Sohn Michael Kevin kutschierte sie hierher, wo sie zunächst zwei Wochen der Erholung suchen und anschließend weiterziehen wollte. Doch nun hat uns die Dame unterbreitet, für immer auf der Alm leben zu wollen. Sie habe einen anstrengenden Beruf hinter sich und möchte sich fortan voll und ganz dem Landleben zuwenden. Und wir sind natürlich immer für Hilfe dankbar. Allen voran unser Hausmeister Schrödinger. Drum hat er nicht lange gezögert und Frau Belissima in einer kleinen Kammer unterm Dach einquartiert. Welche Aufgaben ihr künftig zufallen werden, ist noch nicht geklärt. Zunächst soll sie etwas entspannen. In jedem Falle sorgt ihre Anwesenheit für reichlich Gesprächsstoff am Esstisch, wenn sie vergnügliche Geschichten aus Beruf und Familie zum Besten gibt. Da werden wir sicherlich noch einiges zu hören bekommen. Doch jetzt heißen wir Heidi auf der Alm herzlich willkommen, auf dass die Berge ihre neue Heimat werden 🙂

Heidi Belissima wird von ihrem Sohn Michael Kevin zur Alm kutschiert

Wenn Sie eine Idee haben, wie wir die gute Heidi künftig auf der Alm integrieren können, lassen Sie gerne Ihre Vorschläge hier 🙂

©mauswohn

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32 Gedanken zu “Heidi Belissima

  1. Liebe Mallybeau, ach wie schön zu wissen, dass sich Ihr Gast (dessen Namen wir natürlich nicht wissen) dauerhaft einen herrlichen solari gesichert hat. Um sie müssen wir uns dann nicht mehr sorgen 😊
    Herzliche Grüße

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    1. Liebe Mitzi!
      Ja, ich freue mich auch über unseren „anonymen“ Gast. In Sorge bin ich höchstens ein wenig darüber, wie sich Heidi in das Almleben integrieren wird. Jahrelange Schreibtischarbeit ist doch so etwas gänzlich anderes als Stall ausmisten und Kühe melken. Aber wir sind natürlich zuversichtlich, dass sie unter fachmännischer Anleitung die ein oder andere Konferenz mit einem Wiederkäuer herstellen kann 🙂
      Herzliche Grüße

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  2. Zuerst dachte ich, die gehört rein in den Kuhstall. Aber Nein. Da täten mir die armen Viecher leid…
    Vorschlag. In eine kleine Kammer rein. Absperren. Schlüssel wegwerfen. Dann weiß sie, wie wir uns fühlen!!!

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      1. Mit dem Sohn wird es wohl etwas schwieriger. Der hat sich hier zum Glück nicht dauerhaft einquartiert und beharrt darauf, weiter in Bayern zu verweilen, wo er einen Krawattenladen und eine Brauerei betreibt. 🙂

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    1. Also wir fühlen uns hier eigentlich nicht eingesperrt. Wir sind ja eine weltoffene Alm und geben Heidi eine Chance. Herr Schrödinger setzt alles daran, dass sie uns eine gute Begleiterin ist, die hilfreiche Dienste leistet und nach einer gewissen Einarbeitungszeit auch in der Lage ist, die Betten zu machen 🙂

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  3. Was habe ich gegrübelt, wer diese Heidi sein könnte – sie kommt mir irgendwie bekannt vor – da sie aber jetzt nicht mehr wichtig ist, habe ich alles, was mit ihr in Verbindung steht, vergessen. – Vielleicht ist sie für körperliche Arbeit schon zu abgearbeitet, denn das Rentenalter hat sie ja erreicht. Aber vielleicht kennt sie viele Leute, die sie zum Helfen animieren könnte, damit die Almarbeit geschafft wird.
    Aber den Sohn würde ich gleich und sofort vom Hofe jagen, diesen falschen Fuffziger!
    Grüße mal Heidi von mir – vielleicht kennt sie mich, wir kommen ja aus dem gleichen „Stall“ und sind beide im Westen geboren, sie in Hamburg, ich in Bayern.

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    1. Da geht es Dir wie uns. Eine gewisse Bekanntheit hat sich bei der Dame sogleich eingestellt. Doch wir konnten sie nicht wirklich zuordnen. Ehemaliger Filmstar? Model? Moderatorin? Egal. Jedenfalls stellt sie sich gar nicht so ungeschickt an. Im Sortieren ist Heidi sehr praktisch. Die Heuballen liegen jetzt alle ganz akkurat in der Scheune. Natürlich hat sie nur dirigiert. Die körperliche Arbeit haben andere erledigt. 🙂
      Der Sohn kommt glücklicherweise nur zu Gelegenheitsbesuchen vorbei und kümmert sich ansonsten um seine Krawattenfirma in Bayern. So manch einer würde ihm glaube ich das Textil mal etwas enger um den Hals legen 🙂
      Die Grüße sind ausgerichtet. Ich soll Dir ebenfalls welche bestellen, wenngleich Heidi zugibt, eine Frau Himmelhoch nicht zu kennen. Ich habe sie dann umgehend auf Deinen Blog verwiesen 🙂

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            1. Gute Frage. Herr Zollinger, der hier den Weinberg betreibt, ist auch ein leidenschaftlicher Spieler. Aber bekanntere Namen finden sich sicherlich auch noch ein, wenn im Hinterzimmer gezockt wird 🙂

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  4. Eine Idee hätte ich, die auch den Hausmeister entlastet beziehungsweise irgenendwann die Heizkosten senken könnte – wenn man mal den illegalen Brennstoffeinkauf wegrechnet und sowieso die Müllentsorgung – und vor allem den bösen CO2 Ausstoß der Kochfeuer und Lebewesen. Frau Heidi könnte doch einen kleinen Meiler aufbauen, also keinen für Holzkohle, schon einen Atommeiler. Glaubt mir, sie schafft das. Und es wäre für alle ein Gewinn. Besonders wird den Bewohnern nach langer, langer Betriebszeit „dieses gesunde Grün“ der Hautfarbe, Zitat nach dem Fachmann Mr. Burns (ihr wißt schon alle, Simpsons), gefallen. Das paßt doch zur Almidylle und Kühe können nicht immer nur Lila sein, nur je zwei Hörner haben, nur je einen Kopf.
    Gefählich? I wo, schon Loriot hat das sehr anschaulich bewiesen, ebenso sachkundig frühere Umweltminister in diesem unserem Industrieeigenenlande. Die Fässer mit dem abgebrannten Zeugs (Deckel gut zumachen!) einfach vom Hügel herunterrollen lassen, sollen sich andere um den Dreck kümmern, spätestens bei der nächsten Flut schwemmt’s das Zeug weg, auf Nimmerwiedersehen.

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    1. Hui, das klingt nach einem großen Bauvorhaben. Momentan hat Heidi Gefallen an der Tomatenzucht gefunden und versorgt uns mit literweise Ketchup. Sollte ihr diese Tätigkeit zu eintönig werden, scheint sie an weiteren Betätigungsfeldern wahrlich reichlich Möglichkeiten zu haben 🙂

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