Weltsensation – Salti Musicale

Es ist wieder soweit. Die Bloghuettenalm wartet mit einer weiteren Weltsensation auf.
Lange wurde auf dies Ereignis hingearbeitet und pünktlich zum alljährlichen Sommerloch ist das Highlight bereit, um für prickelnde Spannung zu sorgen.
Unser Saxophonist Siggi Sundermann, der bereits in unserem Beitrag „Sound Control und Summerfeeling“ für eine außergewöhnliche musikalische Darbietung gesorgt hat, wagt das scheinbar Unmögliche.
Er transformiert den kühnen Salto Mortale in todesmutige Salti Musicale. Lässig das Saxophon spielend, wird er von der Jury bisher noch nicht genau bezifferte Salti schlagen, stets Haltung bewahren und natürlich immer den richtigen Ton treffen. Unvorstellbar? Machen Sie sich am besten selbst ein Bild und zählen Sie die vielen Salti. Die Juroren sind sich ob der Anzahl uneins und liegen mittlerweile mit einem gehörigen Drehwurm unter dem Tisch.
Vorhang auf für Saxophonakrobat Siggi Sundermann.
Viel Vergnügen 🙂

 

Und, wer von Ihnen wagt ebenfalls solch eine akrobatisch musikalische Meisterleistung?

 

 

©mauswohn

 

39 Gedanken zu “Weltsensation – Salti Musicale

  1. Liebe Frau Mallybeau,
    Das Sommergefühl krabbelt bis in die Fingerspitzen … woher kennen Sie nur Siggi Wundermann … Salto Musicalos turnt der sogar kopfüber, und das mit einer Geschwindigkeit, da wird mir angst und bange …

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Unser guter Siggi entpuppt sich immer mehr als Multitalent. Bisher hat er sich eher zurückgehalten, doch die etwas ungewöhnlichen Darbietungen scheinen es ihm angetan zu haben.
      Dass er bei seiner Akrobatik keine Kopfschmerzen bekommt, überrascht mich wirklich sehr. Da trifft Ihre Umschreibung wunderbar zu. Der Sundermann ist ein wahrer Wundermann 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Er bedient seine Tröte so wunderbar vorbildlich, die ganze Power aus seiner Lunge passt mit einem Mal da rein. Kein winziger Luftzug geht daneben. Oder können Sie Schleif- und Zischgeräusche hören, wenn es zuhause totenstill ist?

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        1. Wie er das anstellt, dass seine Klänge so perfekt durchs Saxophon schallen, während er sich in einem Affenzahn um seine eigene Achse dreht, ist mir selbst ein Rätsel.
          Herr Sundermann übt seine Kunststücke immer ganz still im Verborgenen. Das wird wohl sein Geheimnis bleiben, wie er diese Körperbeherrschung trainiert hat.
          Alleskleber hat er jedenfalls nicht an den Schuhen, da habe ich gleich nachgesehen 🙂

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            1. Nein, er trägt ganz simple ausgelatschte Lederschlappen. Ist mir wirklich schleierhaft, wie er da selbst auf normalem Boden nicht aus den Pantinen kippt.
              Vielleicht trainiert er eine spezielle Yoga-Technik, die ihm diese Akrobatik ermöglicht.

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  2. … schlappe Schlappen trägt er … lauthalse Musik hat enorm viel Power, da braucht er keine komischen Behandlungen. Man soll froh sein, dass er einen angewachsenen Platz hat, sonst ginge bei der Geschwindigkeit, mit der er sich in eine Richtung dreht, alles im Raum kaputt. Man müsste sich unterm Kleiderschrank verkriechen, mit solch einer Wucht könnten die Schlappen durch die Gegend fliegen … ich wollte nicht davon getroffen werden

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    1. Man glaubt es kaum, aber kein Staubkorn flog durch die Lüfte. Das war eine astreine und glasklare Darbietung unseres Siggi.
      Bei seinem Fitnesstraining könnte er glatt als Astronaut abheben. Würde mich nicht überraschen, wenn er demnächst vom Mond grüßt.

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      1. Er hat Verbindungen zum Mond, wer hätte das gedacht. … Vielleicht steht dort sogar noch seine Wiege … und weil er bei schönem Wetter nicht nach oben fliegen will, hat er seine Schlappen mit einem Sicherheitsschloss befestigt … Haben Sie irgendwo einen fremden Schlüssel herumliegen sehen?

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        1. Über unseren Herrn Sundermann etwas in Erfahrung zu bringen, ist äußerst schwierig. Er tritt lediglich zu seinen Aufführungen in den Mittelpunkt und verschwindet dann klammheimlich wieder. Von einem Schlüssel ist mir nichts bekannt. Aber dass er es sich auf dem Mond häuslich einrichtet, kann ich mir gut vorstellen. Da kann er in aller Ruhe Saxophon üben, ohne dass es jemanden stört.

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          1. … während er dort oben in Ruhe und Frieden seine Musik übt, kommt der Mann im Mond runter und hier kann keiner ruhig schlafen, weil er oben alle Lampen brennen lässt. Die Fachleute unterstützen die Mondmusik auch noch, sagen einfach Vollmondnächte dazu. Man darf nicht drüber nachdenken …

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            1. Wer weiß, ob er nicht längst eine Combo mit den Marsianern gegründet hat und jeden Samstag im Jazzclub an der Milchstraße eine Session abhält. Bei dem guten Siggi überrascht mich gar nichts mehr. Der ist die Weltsensation in Person.

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            2. So ist es. Die ganz Großen sind bescheiden und kleiden sich nicht mit schmucken Designerklamotten. Da genügt das Allerwelts-Shirt vom Laden um die Ecke.

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            3. … trotz aller Bescheidenheit, Siggi-Sunder-Wunder rückt nicht runter von seinem Platz … und sein Krachmacher-Instrument dürfte vielleicht nur Herr Professor X-Ypsilon mit den Fingerspitzen inspizieren … denn auch das bescheidene Siggilein will festgeschrieben werden. Oder was meinen Sie dazu …?

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            4. Es wäre natürlich gut möglich, dass nun irgend jemand unseren Siggi vom Thron stoßen will. Einen Titel als Weltsensationskünstler will schließlich jeder tragen. Da wird es sicherlich einige Neider geben, die nun an neuen Rekorden arbeiten.

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            5. Wir danken für Ihren Besuch, liebe Frau Thoring. Herr Sundermann lässt Ihnen exquisit eine original Autogrammkarte zukommen. Bis zum nächsten Mal 🙂

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  3. Hallihallo, liebe Mallybeau, wattn Glück, dass der Supersaxofonist kein Hund oder keine Katze ist, denn sonst würden dir alle Hunde- und Katzenfreunde „Tierdreherei“ vorwerfen, auch wenn es vielleicht sogar dem Hund gefallen würde. Aber mir wurde allein schon beim Zusehen schlecht – zu zählen habe ich gar nicht erst versucht. Aber die Haltefestigkeit des Klebestreifens habe ich bewundert. Ich hatte nämlich gerade eine leichte Magnettafel mit doppelseitigem Klebeband an der Küchenschranktür befestigt – mit dem Ergebnis, dass sie mir zwei Tage später entgegen kam.
    Hat sich denn der Musiker schon wieder erholt oder liegt er noch benommen in der Ecke? Ich grüße ihn und bewundere ihn dafür, solche Strapazen auf sich zu nehmen.
    Bei einem meiner ersten Westbesuche Mitte der 80er Jahre war ich mit einem Bekannten auf dem Hamburger Dom. Er hat alles für mich finanziert, ist aber nirgends wo mitgefahren. Und dann war ich in einer Riesenüberschlagschaukel, wo die uns oben mehrmals hängen lassen haben. – Ich kam runter und muss wohl grün im Gesicht ausgesehen haben. Und das war dann meine letzte Fahrt. – Und so muss sich der Musikus auch gefühlt haben.
    Herzlich grüßt die Clara

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    1. Liebe Clara!

      Ich würde ja niemals eines unserer Tiere zu solch einem kühnen Unterfangen zwingen. Das wäre wirklich grausam. Doch unser Musiker hat dies natürlich alles freiwillig veranstaltet. Der gute Siggi sucht immer eine neue Herausforderung, die etwas Extravagantes zu bieten hat. Und selbstverständlich hat er keinerlei Kleber unter den Füßen. Es wird wohl sein Geheimnis bleiben, mit welch akrobatischen Übungen er seine Zehen um die Rührgerätstange gekrallt hat. Geschummelt darf bei Weltsensationen nicht werden, das ist klar 🙂 Hauptsache, Du hast Dein Schaukelerlebnis gut überstanden, das mit Sicherheit auch kein schlechtes Training für Deine Ballonfahrt war.

      Liebe Grüße aus der Manege
      Mallybeau

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      1. Du bist ja lustig, liebe Mallybeau – du meinst, ich hätte Mitte der 80er Jahre schon daran gedacht, für eine Ballonfahrt zu trainieren, die 2018 stattfinden sollte. Und diese Fahrt war nicht halb so strapaziös wie die Rundschaukelei.
        Das mit der neuen Herausforderung, die Siggi sucht, kann ich verstehen. Und es ist ihm ja auch gelungen.
        Beste Morgengrüße zu dir!

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        1. Unbewusstes Schaukeltraining, würde ich sagen. In jedem Falle hast Du die Ballonfahrt ja gut überstanden.

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    1. Liebe Anhora!

      Gell, i han au denkt, dass der Kerle nemme ganz saubr isch. Abr s hot ihm wohl nix ausgmacht. Jedafalls hot r noch dr Vorschdellung glei a Weggle mit Läbrkäs nondrdruggt ond a Vierdele Trollinger gschlotzt 🙂

      Grüßle in da Garda
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Moser!

      Wie schön, dass Sie sich in Ihrem wohlverdienten Urlaub den todesmutigen Herrn Sundermann zu Gemüte geführt haben. Wir hatten schon leise Befürchtungen, dass es Beschwerden ob aufkommender Übelkeit oder Schwindelgefühlen gibt.
      Glück gehabt! Und unser Musiker pfeift trotzt akrobatischer Meisterleistung immer noch nicht aus dem letzten Loch 🙂

      Herzliche Grüße und angenehme Ferientage
      Mallybeau

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  4. Liebe Mallybeau,
    so, nun haben wir uns hier mit Brille und scharfen, nachtaktiven Katzenaugen bewaffnet, schmeißen jetzt das Video noch einmal an und werden jetzt präzise jede Umdrehung von Herrn Siggi Sundermann mitzählen, Achtung, fertig, looohooos: eins, zwei, drei, vier, fünf, sechsiebeachtnezeelfzwdrezvizfü…..000000000000000000000000000000000

    boooaaaaah, wir haben einen Drehwurm!!! Und haben bei 7.234.526 Umdrehungen aufgehört zu zählen, weil wir anfingen zu schielen! Mimi hat sich erschöpft auf ihren Diwan zurück sinken lassen, ich fürchte, sie träumt heute nacht von drehenden Mixern mit Saxophonmusik von Siggi Sundermann, wird bestimmt eine aufregende Nacht, lach! Beachtlich, beachtlich, wir sind wirklich völlig be- und entgeistert von dieser großartigen Leistung, musikalisch einwandfrei, und das in diesem Tempo!!! Bravo, bravissimo!!!
    Da allüberall wieder Kirmeszeit ist, fiel uns zu der Frage nach einer neuen akrobatisch musikalischen Meisterleistung ein, ein schwieriges Geigen-Soli auf der Schiffschaukel mit Überschlag zu zelebrieren! Stellen wir uns herrlich vor, Geige über Kopf spielen!
    Wir danken für den musikalischen Hochgenuß mit standing ovation für Siggi Sundermann und sinken jetzt benebelt ins Bett, rotierende Grüße hinauf auf die Alm von
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Unsere Hochachtung, dass ihr euch tatsächlich an die Zählung der Salti musicale gewagt habt. Die Jury hat es mittlerweile aufgegeben und unseren Herrn Sundermann ohne exakte Umdrehungszahl ins Guinnessbuch der Rekorde schreiben lassen. Dies Kunststück wird wohl kaum jemand nochmals fertig bringen. Obwohl, einer alten Chronik zufolge versuchte Anfang des vergangenen Jahrhunderts ein namibischer Elefant sein Glück, indem er trötend eine ausrangierte Bohrmaschine bestieg. Leider endete die Aktion mit einem weiteren Loch im Rüssel des Elefanten, der nun mit seinem 3-Ton-Rüssel durch die Lande tingelt und auch auf der ein oder anderen Kirmes zu sehen ist.
      Wir hoffen, ihr erholt euch gut von den musikalischen Schwindeleien und genießt mit klarem Blick das herrliche Wetter auf Balkonien. 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  5. Liebe Mallybeau….am Rande, gebe ich im iPhone beim Kommentar „Liebe“ ein, schlägt es mir als Ergänzung „Mallybeau“ vor. Wie schön🙂…aber das hat nichts mit der Weltsensation zu tun. Ich sah sie schon gestern. Da wurde mir aber übel. Heute ist mir nicht mehr schwindelig und ich kann applaudieren. Großartig!!!!!

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    1. Liebe Mitzi!

      Das ist ja endlich mal ein ganz wunderbarer Ergänzungsvorschlag Ihres iPhones. Bei all meinen lieben Bloghuettenbesuchern wird es für meinen Computer mittlerweile schwer, sich all die Namen zu merken. Aber Mitzi hat er zum Glück immer auf der Pfanne.
      Dass Ihnen bei der Weltsensation ebenfalls übel geworden ist, tut unserem Musiker unendlich Leid. Er hat bereits angekündigt, die nächste Darbietung im Ruhezustand zu vollführen. Bis dahin wünsche ich gute Erholung vom Drehwurm und einen angenehmen Wochenausklang 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Eine Neuerung, liebe Mallybeau. Mein Handy weiß wohl was ich denke ;).
        Nein, nein, das muss ihm nicht leid tun. Ích hätte es mir ja nicht acht Mal in Folge ansehen müssen :).

        Herzliche Grüße
        Mitzi

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        1. Ich bewundere Ihr Durchhaltevermögen, liebe Mitzi. Das scheint mir die weit größere Weltsensation zu sein. Herr Sundermann ist ganz begeistert und überlässt Ihnen gerne seinen Mixer für eigene akrobatische Vorführungen 🙂

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  6. üsch hab nüsch mitjezählt 😦
    man möge es mir verzeihen
    habe nur drauf geachtet das die
    bzw ob die
    beute
    endlich mal runterfliegt von dem dingens
    ansich kenn ich ja auchnich salti musikuh
    ich kenn ja nur oder auch
    🙂
    https://de.wikipedia.org/wiki/Saltimbocca_alla_romana
    ihr musikgeschmack is allerdings
    etwas besser alswie der
    der absturz
    von herrn ösi
    mit seiner tschernobil-dingens-version 😦
    üsch will nich flei du de moon
    ich bin vom hundestern venus 😉
    üsch 😀
    wüll höchstens flei
    sch
    on the moon 😉
    gruß bella 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Unser Musikakrobat hat es auch ohne durchgezählte Salti ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Ist auch wirklich etwas zuviel verlangt, dass man all seine Überschläge zählen soll.
      Fleisch on the moon finde ich eine großartige Idee. Das klingt wirklich nach einem spannenden Liedtitel. Würde ich mal Herrn Ösi vorschlagen 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  7. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    Sie haben geniale Ideen!
    Eine U-Bootfahrt (es GIBT U-Boote in Molekülgröße) durch Ihre Gehirnwindungen wäre die abenteuerlichste, sensationellste und aufregendste Reise, die man erleben könnte. Die Sterne aller Universen könnten nicht die Vielfalt im Mallybeauversum abbilden!
    Sie in diesem Sonnensystem zu haben, ist eine grandiose Bereicherung!

    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Sie bringen mich da auf eine Idee. Nachdem es doch einige Beschweren gab, dass die zahlreichen Umdrehungen unseres Musikers bei vielen Zuschauern zu Übelkeit und Schwindelgefühlen geführt haben, könnte ich als Versöhnungsangebot eine U-Boot-Fahrt anbieten. Gerade bei diesen hochsommerlichen Temperaturen wäre das eine angenehme Erfrischung. Nur ob ich das mit der Molekülgröße so schnell hinbekomme, wage ich zu bezweifeln. Aber da Sie sich mit diesen technischen Dingen so fabelhaft auskennen, würde ich von Ihrer Werft gerne solch ein Spezial-U-Boot ordern, auf dem wir dann alle gemeinsam einen gemütlichen Sommertrip unternehmen 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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