Auf der Suche nach dem „Hoizelfornk“

„Ein Hoizelfornk“ ist ein veralteter Begriff aus der Kunstgeschichte, der ein unbeabsichtigt oder unnötig gemachtes Foto beschreibt.“ Mit diesen Worten unseres Hausmeisters fing alles an, als wir unlängst bei einem gemütlichen Diaabend auf der Alm beisammen saßen. Nachdem wir bereits mehrere Stunden in einem abgedunkelten Raum verbracht hatten, um uns die Aufnahmen der letzten, vorletzten und vorvorletzten Schrödingerschen Urlaubsreisen anzusehen, begann die Diskussion. Zunächst mussten wir feststellen, dass unter ca. 300 gezeigten Dias lediglich 4 verschiedene Motive heraus zu zählen waren: die Autobahn, das Wetter, Gruppenaufnahmen vor dem Auto, Berge oder Meer. Die visuelle Vielfalt war alles in allem also nicht sehr groß, bis wir zu einer Aufnahme kamen, die für Verwirrung sorgte. Es handelte sich um den bereits erwähnten Begriff „Hoizelfornk“, den wir nun scheinbar auf der Dialeinwand vor uns sahen. Wir drehten unsere Köpfe und versuchten das uns gezeigte Bild auf seinen Inhalt zu enträtseln. Denn es war nicht so ganz klar, was wir dort zu sehen bekamen. Doch letztlich einigten wir uns darauf, dass es sich um einen Blick in einen Quarkbecher handeln musste.

hoizelfornk
Ein sogenannter „Hoizelfornk“ sei ein unnötig oder unbeabsichtigter Schnappschuss, behauptet Herr Schrödinger. Diese These ist kunstgeschichtlich jedoch nicht belegt. Alles nur Quark?

Doch unser Hausmeister schüttelte überzeugt sein Haupt und verneinte. Es handele sich hierbei um einen sogenannten „Hoizelfornk“.
Völlig klar, Herr Schrödinger wollte uns veralbern, so dachten wir. Doch er behauptete steif und fest, diesen Begriff einem alten Kunstlexikon entnommen zu haben. Er musste allerdings eingestehen, keine näheren Details zu kennen und keine weiteren belegbaren Quellen nennen zu können, was seine Glaubwürdigkeit jetzt natürlich ein wenig in Frage stellt. Um dem nun entgegen zu wirken, bittet Herr Schrödinger um Ihre Mithilfe. Wissen Sie näheres über einen „Hoizelfornk“? Haben Sie im besten Falle sogar selbst eine Belegfotografie zu Hause, die untermauert, dass es sich um keinen Einzelfall handelt und ein „Hoizelfornk“ ein weit verbreitetes, bisher noch nicht näher definiertes Phänomen ist? Kann diese These endlich durch handfeste Beweise auf festen Füßen stehen?
Lange Rede, kurzer Sinn. Unser Hausmeister lobt einen kleinen Foto-Contest aus. Wir bitten um Zusendung Ihrer Schnappschüsse, die diesen Begriff abbilden.
Leider musste kurzfristig der erste Preis, eine 2-wöchige Reise auf die Malediven, gestrichen werden.
Auch der zweite Preis, eine funkelnagelneue Digitalkamera mit allen Schikanen, fällt sprichwörtlich ins Wasser, da sie unserem guten Herrn Schrödinger in den Almtümpel fiel und nun gebrauchsunfähig ist.
Es bleiben also nur Trostpreise.

SCHWEIZ, BASEL,
Noch darf Claude Monets Meisterwerk diese Wand zieren. Doch schon bald wird Ihr Hoizelfornk hier hängen und die Betrachter in Staunen versetzen.

Jedes eingesendete Foto wird im Almmuseum verewigt. Der alte Schinken von Claude Monet muss weichen und wird künftig durch Ihr „Hoizelfornk“-Werk ersetzt werden.
Wir hoffen, dass dies für einige ein Anreiz sein wird, ihrem fotografischen Auge nach dem „Hoizelfornk“ freien Lauf zu lassen. Wir freuen uns über jede Zusendung und die dazugehörige Geschichte, die diese Aufnahme mit Sicherheit zu bieten hat.
Viel Vergnügen 🙂

 

 

 

 

2. Foto: Fondation Beyeler / Quelle Internet
©mauswohn

67 Gedanken zu “Auf der Suche nach dem „Hoizelfornk“

  1. Liebe Frau Mallybeau,
    Herr Schrödinger und sein Bildapparat … ich glaube kaum, dass ihm das gute Stück entglitten ist. Mit Hoizelfornk hat er bestimmt seine privatesten Bilder gekennzeichnet, damit sie nicht jeder versteht. Dies hier könnte das Bild von seinem Hunger auf Eis im Becher sein …

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    1. Liebe Frau Thoring!

      „Hoizelfornk“ als Bildkennzeichnung ist ebenfalls eine höchst interessante Theorie. Man weiß ja wirklich nicht, was es damit auf sich hat. In jedem Falle scheint es sich um einen Begriff aus der Fotografie zu handeln. Eine Art Bildsignatur war mir unter diesem Namen bisher allerdings nicht bekannt. Man lernt wirklich nie aus.

      Herzliche Grüße aus dem Bildarchiv 🙂
      Mallybeau

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  2. Ach, ja. Der gute alte Hoizelfornk. 🙂 Im Prinzip hat er absolut Recht, der Herr Schrödinger. Inzwischen ist es allerdings so, dass die unnötigen Schnappschüsse epidemische Ausmaße angenommen haben und nicht mehr als Kunstform betrachet werden können. Was bleibt, ist der unbeabsichtigte Schnappschuss. Hier verhält es sich nun so, dass das Schaffen eines Kunstwerks einer Absicht bedarf. Es muss also absichtlich ein unabsichtlicher Schnappschuss herbeigeführt werden – und genau darin liegt die Kunst. Damit der Hoizelfornk zertifiziert werden kann, muss zudem belegt werden, dass der Schnappschuss absichtlich unabsichtlich entstanden ist. Diese absichtliche Unabsichtlichkeit zu beweisen, ist ja noch die viel größere Kunst. Genau genommen gibt es den Hoizelfornk nur in der Theorie – er ist sozusagen eine Kunst-Geschichte. 😉

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    1. Lieber Random!

      So sehen wir das auch. Der Hoizelfornk als Paradoxon der absichtlichen Unabsichtlichkeit. Eine verzwickte Lage, die vermutlich deshalb noch niemand näher in diversen Kunstbänden erörtert hat, da sie eben so vertrackt und im Grunde unlösbar ist. Andererseits natürlich auch eine wunderbare Herausforderung für alle Kreativköpfe und Abenteurer, die das Risiko solch aussichtsloser Unterfangen nicht scheuen. Ein neuer Pfad der Kunst-Geschichte tut sich auf. Zeit, sich als Reinhold Messner der Fotografie zu bewähren und den Gipfel des Hoizelfornk zu erklimmen 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Liebe Myriade!

      Unser guter Hausmeister hat es sich zur Gewohnheit gemacht, uns einmal jährlich in unserem abgedunkeltem Wohnzimmer bei brütender Hitze und umherschwirrenden Staubteilchen die verschwommenen Aufnahmen seiner unzähligen Urlaubstage zu präsentieren. Er sieht darin einen wichtigen Bildungsauftrag, ganz nach der Maxime „Reisen bildet“.
      Wir nehmen diesen Bildermarathon gerne auf uns und vollbringen an solchen Abenden einen besonders ausgiebigen Schlaf 🙂

      Herzliche Grüße und einen gemütlichen Sonntag
      Mallybeau

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        1. Noch sind wir nicht sicher, ob der gute Herr Schrödinger uns lediglich aufs Glatteis führen möchte oder tatsächlich daran interessiert ist, den unzähligen Schnappschüssen die oftmals im Papierkorb landen, auf den Grund zu gehen. Aber irgend etwas muss es mit solch einem Hoizelfornk ja auf sich haben.

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          1. „Hoizel steht forn am Kasten“ heißt das sicher, das Wort Hoizelfornk. Hoizel … das ist doch klar … ganz vorn im Bild hat es sich versteckt, das, was man braucht. Herr Schrödinger hat sogar eine Foto-Geheimsprache entwickelt.

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            1. Dass es sich bei Hoizelfornk um eine Verbindung aus Wort und Bild handelt, scheint sich immer mehr heraus zu kristallisieren. Der Kamerakasten könnte gemeint sein, der anno dazumal aus formschönen Holzleisten seine Verwendung fand und die Geheimhoizel vorne auf Platte bannte.

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            2. … geheime Holzplatte … Brett vorm Kopf halten, Loch zum Durchgucken reinbohren, alles dekorativ verpacken mit Zierleisten und schon wachsen geheimnisumwobene, mit Ranken bewachsene Bilder aus dem Brett … so funktioniert Hoizelfornk

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            3. Ach, das klingt ja nach einem richtig kreativen Heimwerkerrezept. Wer hätte gedacht, dass es derartige Ausmaße annehmen kann. Wir hatten gehofft, mit einer simplen Erklärung davon zu kommen.
              Aber wie man sieht, sollte man nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern zum eigentlichen Kern des Geschehens vordringen. Hoizelfornk scheint mehr zu sein als eine glitzernde Fassade. Bereits Platon setzte sich mit der schwierigen Frage auseinander: Was war zuerst da? Der Hoizel oder der Fornk?

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        1. Wir sehen es als Überlebenstraining an und sind dankbar, nicht auch noch alle digitalen Fotografien vorgesetzt zu bekommen, deren Anzahl kaum mehr zu überblicken ist.

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          1. Besteht da womöglich die Gefahr, dass der reisende Unscharffotograf über ein setting für das Herzeigen auch der digitalen Kunstwerke nachsinnt? Vielleicht sollte man ihn mit irgendetwas zeitaufwändigem beschäftigen ….

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            1. Das ist ja das Unglaubliche. Unser Hausmeister ist im Grunde von morgens bis abends beschäftigt, erledigt den Haushalt, versorgt die Tiere, bessert Sturmschäden aus … und doch findet er immer noch Gelegenheit zu fotografieren und seine legendären Diaabende zu organisieren. Ein Rätsel wie er das alles meistert. Vielleicht liegt im Hoizelfornk der Schlüssel zu zu diesem Mysterium 🙂

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            2. Stundenlange Geschichten zu jedem einzelnen Bild könnte Herr Schrödinger erzählen, so wie ich ihn kenne. Selbst zu den unfotografierten Schnappschüssen kann er Geschichten erzählen, das die Suppe kalt wird.

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            3. Wohl wahr. Erst kürzlich dachte er über eine Herausgabe einer Schnappschuss-Enzyklopädie inklusive Kurzgeschichten nach. Da wird der Hoizelfornk mit Sicherheit nicht fehlen.

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            4. Kurzgeschichte … kurzes Bild, die Aufnahme auf die Schnelle. Was meinen Sie, wie kurz die Bilder werden, wenn die Flugzeuge immer schneller fliegen … das gibt fliegende Geschichten und Windgeschwindigkeitsbilder. Die Dia-Abende der Zukunft sind voller Überraschungen …

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            5. Ich bin überrascht, dass Dia-Abende überhaupt so lange durchhalten. Der digitale Fortschritt macht schließlich nicht halt. Aber der Hoizelfornk ist vielleicht auch so etwas wie der Bremsklotz zwischen Moderne und Altbewährtem.

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            6. … Bremsklotz, der Hoizelfornk ist so ein alter Holzklotz, der den Reifen blockieren kann … Herr Schrödinger von hinter der Alm kennt sich mit Anhalten aus. … Schritte kann er auch stoppen? Vielleicht hat er diese Technik in seinem komischen Becher-Bild auf dem Boden versteckt, weil der Löffel darin festzuklemmen scheint

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            7. Wohl wahr. Eine sehr spezielle Art sportlicher Betätigung. Das Wohlfühlerlebnis eines Dia-Vital-Programms lässt reichlich zu wünschen übrig. Glücklicherweise kann dies noch nicht von Ärzten per Rezept verschrieben werden.

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    1. Liebe Anhora!

      Gell, es isch oglaublich, womit mr älles no an Blumatopf gwinna ka. Ond so a Töpfle isch ja schließlich net zu vrachta. Grad fürd Gartaarbeit isch des ideal. I bin mir sichr, dass Du mit Deim Babierkorbinhalt logger a ganze Ausschdellung mit Hoizelfornks fülla könntsch. I bin gschbannt 🙂

      Grüßle aus dr Hitz
      Mallybeau

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  3. Liebe Mallybeau,
    ich bin ganz aufgeregt und sehr gespannt was hier bald an Kunstwerken zu sehen sein wird. Leider kann ich mich selbst nicht beteiligen. Die Zeit, die blöde, die wenige.

    Den Gewinner zu bestaunen, darauf freue ich mich aber sehr.
    Liebe Grüße.

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    1. Liebe Mitzi!

      Auf die vielen Hoizelfornks bin ich auch schon sehr gespannt. Da uns aber immer wieder die Zeit oder der Urlaub einen Strich durch die Rechnung machen und vom kommentieren oder fotografieren abhalten, ist es gut möglich, dass unsere Almausstellung leer bleiben wird.
      So ein Hoizelfornk ist natürlich auch eine verzwickte Angelegenheit. Da kann man nicht mal eben so mir nichts dir nichts auf den Auslöser drücken und ein Bild hochladen. Da muss schon ein richtiger Hoizelfornk her. Und die Jury ist streng. Aber vielleicht trudelt doch noch die ein oder andere Aufnahme ein, wenn der erste Preis wieder ins Programm genommen wird 🙂

      Herzliche Hoizelfornkgrüße
      Mallybeau

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      1. Wie recht Sie haben liebe Mallybeau. Da organisieren Sie eine so schöne Ausstellung und dann kommen Ihnen Anwärter mit dem Zeit Thema. Kleinlaut ein dickes sorry! Ob mit vollen oder leeren Ausstellungswänden, Ihre Alm bleibt ein ganz besonderer Ort.

        Herzliche Grüße
        mit der Hoffnung auf viele Hoizelfornk
        Ihre Mitzi

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        1. Ach, ob meine Besucher mit oder ohne Hoizelfornke dann letztlich eintrudeln ist ja auch nicht so wichtig. Hauptsache wir begegnen uns überhaupt und erfreuen uns am Bloghüttenleben.
          Genießen Sie den Abend mit den letzten Sonnenstrahlen! 🙂

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  4. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    Herr Schrödinger hat vollkommen Recht! Hoizelfornk ist ein bekannter Begriff nicht nur der Kunstgeschichte, sondern der Weltgeschichte. Als vor 23 Millionen Jahren die Hoizelfornks in ein anderes Universum ausgewandert sind, habe sie anschließend immer mal wieder die Erde besucht. Aufgrund ihrer antimateriellen Struktur lassen sie sich natürlich nicht fotografieren oder malen.
    Darum werden verschwommene Kunstwerke auch Hoizelfornk genannt. Sie sind vorhanden, aber die wahre Beschaffenheit ist nicht zu erkennen. Die Ähnlichkeit mit dem Quarkbecher ist sicher nicht zufällig, denn die Hoizelfornks bestehen hauptsächlich aus Quarks. Damit ist NICHT Speisequark gemeint, sondern Quarks ([kwɔrks], [kwɑːks] oder [kwɑrks]) sind im Standardmodell der Teilchenphysik die elementaren Bestandteile (Elementarteilchen), aus denen Hadronen (z. B. die Atomkern-Bausteine Protonen und Neutronen) bestehen. Sie haben die Spinquantenzahl und sind somit Fermionen.
    Das erklärt die Schwierigkeit, Bilder herzustellen.
    Mit einem Spezialfilter vor meinem Fotoapparat

    ist mir eine zugegeben immer noch verwaschene Aufnahme gelungen.

    Aber kann hiermit die Aussagen des Herrn Schrödiger bestätigen!

    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Es ist mir ein absolutes Rätsel, weshalb Ihre bahnbrechenden Forschungsarbeiten von der Wissenschaft so derart unter den Teppich gekehrt werden. Mit Ihren vielen gedanklichen Neuerungen und Sichtweisen tragen Sie maßgeblich zur Horizonterweiterung der Menschheitsgeschichte bei. Man denke nur an die sagenhafte Wasseruhr, mit der Sie unlängst für Aufsehen gesorgt haben. Und nun das.
      Zunächst einmal beneide ich Sie wirklich um Ihren wunderschönen Fotoapparat. Ein wahrlich prachtvolles Stück mit dem Ihnen ein Meisterwerk der Extraklasse gelungen ist. Hoizelfornks nach der Landung wurden meines Wissens noch nie bildlich festgehalten. Bisher rankten sich lediglich Gerüchte um solch ein außergewöhnliches Ereignis. Doch nun ist es Gewissheit. Dank Ihnen wissen wir, dass nicht alles Quark ist aber vieles aus Quarks besteht.
      Natürlich hat Herr Schrödinger umgehend den alten Monet aus dem hölzernen Blattgoldrahmen geschnitten und Ihr zeitloses Werk damit umrandet. Es prangt erhaben in der Almgalerie und nötigt jedem Betrachter Demut und Respekt ob solch einer Schönheit und Tiefgründigkeit ab.
      Hut ab vor Ihrem Hoizelfornk! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Von unermesslichem Wert sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Sicht ist ebenso dieses Bild, welches umgehend von unserem Hausmeister an einer geklonten Museumswand seinen Platz gefunden hat. Großartig! 🙂

      PS.: Dass den Hoizelfornks so einiges unter den Nägeln brennt, ist in dieser Aufnahme wunderbar zu erkennen!

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    1. Liebe Bella!

      Datenmüll von einem Vierbeiner ist mit Sicherheit doppelt spannend und vermutlich als zweifacher Hoizelfornk zu bewerten. Das wird großartig. 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau … knips …

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    2. So, diesmal hat es etwas länger gedauert. Unser Herr Schrödinger hat das extra große Bella-Tattoo fachgerecht gerahmt und fein säuberlich an den Almgaleriewänden platziert. Endlich findet auch mal eine Hundepfote die entsprechend Würdigung und nicht immer nur die Hände der Stars und Sternchen auf dem Walk of Fame:

      Das ist wirklich ein tierisch guter Hoizelfornk! 🙂

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        1. Oh ja, und ob. Da hast Du wirklich den perfekten Eindruck hinterlassen. Formschöner hat das wohl bisher niemand hinbekommen. Gerüchten zufolge bieten die eingefleischten Kunstsammler bereits Millionenbeträge, aber ich habe gleich gesagt, dass da ohne eine lebenslange Futterspende gar nix zu machen ist. Mal sehen, ob sich die noblen Spender dazu hinreissen lassen 🙂

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  5. Liebe Mallybeau,
    tja, selbst Google ist mit dem Begriff „Hoizelfornk“ restlos überfordert, aber wenn Herr Schrödinger meint, daß dies ein veralteter Begriff aus der Kunstgeschichte ist, und sich auf unbeabsichtigte oder unnötig gemachte Fotos bezieht, so ist es, dachten wir uns, vielleicht eine Verballhornung für „haust es halt fort“, sprich, klopp es in die Tonne, das ganze noch im bajuwarischen Dialekt! Könnte ja sein!
    Ooooh, gemütlicher Dia-Abend auf der Alm war der Anlaß der Diskussion, herrlich, solche Dia-Abende, gäääähn, erinnern wir uns „gääääähn“ immer gerne an die unsrigen, das war soooooo spannend, „gääääääähn“, 300 Dias von diversen Urlaubsreisen, „gääääääähn“, und zum 50. Mal Tante Erna im Dirndl, ohne Dirndl, mit Dirndl vor dem See, ohne Dirndl im See, „gäääääääähn“……äääh, wo waren wir stehen geblieben, ach, ja, bei den spannenden Dia-Abenden, irgendwie erwischt mich gerade eine unbezwingbare Müdigkeit, „gääääähn“! Je, nun, also, der von Herrn Schrödinger gezeigte Hoizelfornk ist dann vielleicht der Eisbecher von Tante Erna, in den sie gerade guckt, weil er fast leer ist, spannend, gääääääähn! Ah, ja, das weckt nun doch wieder ein bissel die Lebensgeister, Herr Schrödinger lobt also einen Foto-Contest aus zum Beweis eines Hoizelfornks, was gibt es zu gewinnen? Ok, nur noch den Trostpreis, naja, einen Schinken von Monet von der Museumswand zu verdrängen ist ja schon sehr verlockend, dann gucken wir doch noch mal alle 300 Dias kurz dur…….gäääääähn, also, irgendwie isses jetzt wie Nebel vor den Augen, ach, das ist ein Dia, gut, dann reichen wir das jetzt mal ein

    und sind sehr gespannt! Und irgendwie furchtbar müde! Ob das wohl an den 300 Dias liegt? Na, bevor uns jetzt Kopf und Köpfchen auf die Tastatur sinkt, schicken wir liebe Grüße hinauf auf die Alm und wünschen herzlichst gute Nacht,
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Achja, wenn der Termin eines Dia-Abends feststeht, sollte man am besten immer heimlich ein Kissen unter dem Pullover mitschmuggeln. Diese visuellen Ausflüge arten schnell zu einem Schlafmarathon aus, bei dem es gut ist, den Schein zu wahren, ab und an zustimmend zu nicken, ein staunendes „Ah“ und „Oh“ hervorzurufen wenn Opa Gustl mit der urigen Hirschhornpfeife vor den ägyptischen Pyramiden steht und am Schnurrbart zwirbelt. Wahrlich eine kühne Herausforderung, die ihr wohl auch schon das ein oder andere Mal erlebt habt.
      Um so großartiger, dass nun ein echter Oberhausener Hoizelfornk den Weg in unsere Almgalerie gefunden hat. Allmählich wird die Vielfalt dieser Kunstnische ersichtlich und offenbart völlig neue Blicke auf unser fotografisches Auge.
      Wir danken ganz herzlich für diesen wunderbaren Schnappschuss, den Herr Schrödinger mit dem größten Vergnügen gegen den ollen Monet eingetauscht hat 🙂

      Herzliche Grüße und einen guten Start in die neue Woche
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau,
        oooh, ja, wir haben auch schon so etliche spannende und „högschd“ interessante Dia-Abende hinter uns gebracht in den dafür vorgesehenen Zeiten, und oft genug den Einsatz der „Ah’s“ und „Oh’s“ kläglich verpatzt, lach!
        Umso entzückter sind wir jetzt natürlich, daß es unserem Oberhausener Hoizelfornk tatsächlich gelungen ist, den ollen Monet von der Wand zu schubsen, macht sich ja großartig an der Museumswand! Mimi hat ihn sich ganz versonnen betrachtet und dann gemeint, sie hätte doch auch mal in so einem Museum gehangen, richtig, Mimi! Ich hoffe, es ist nichts dagegen einzuwenden, daß Mimi gerne ihr Bild nochmal zeigen möchte, ich konnte ihrem so süß bittenden Blick einfach nicht widerstehen, also dann, Mimi (nicht) nachts im Museum, hihihi!

        Herzliche Grüße, auch an den Herrn Schrödinger, schicken wir hinauf auf die Alm und sagen guts Nächtle,
        Monika und Mimi.

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        1. Na welch eine Frage. Natürlich darf dieses Prachtexemplar immer gezeigt werden. Gut, dass die liebe Mimi gestochen scharf und ebenfalls mit der entsprechenden Goldrandverzierung zu sehen ist. Ein verwackelter Hoizelfornk ist sie jedenfalls nicht. Dafür besitzt sie zu viel Grazie und Anmut. Die Aufnahme mutet eher einem Starfoto auf dem roten Teppich an.
          Verleihung der Oscars äh nein der Whiskas 🙂
          Wir danken für dieses tierische Meisterwerk und schnurren ein vergnügtes miau nach Oberhausen.

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  6. Liebe Mallybeau! Erst gestern Nachmittag gelang mir beim familiären Grillfest ein ausgezeichnetes Hoizelfornk! Es zeigt eine unscharfe Wespe im Dickicht des weißen Schwiegermutter-Haares, Lachfalten und im Hintergrund diffusen Blattspinat. Leider darf ich es aus Datenschutzgründen nicht zum Wettbewerb einreichen 😳 Die Wespe möchte nicht erkannt werden und weiterhin anonym stechen. Dennoch viel Erfolg und Zuspruch beim Hoizelfornken! 😎✌

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    1. Lieber Herr Moser!

      Ach welch ein Jammer, dass die Wespe uns hier einen Stich äh Strich durch die Rechnung macht und ihre Zustimmung zur Veröffentlichung des mit Sicherheit einzigartigen Hoizelfornk verweigert.
      Dennoch soll Ihr guter Wille natürlich auch hier in der Almgalerie seine Beachtung finden und so haben wir einen kleinen Stellvertreter für Sie gebastelt, der Schwiegermutter, Lachfalten, Wespe und Blattspinat ersetzen soll:

      Es handelt sich hierbei um einen alten Stich aus dem Jahre 1900.
      Ich hoffe, Sie hatten trotz der Querelen mit der Wespe noch ein gemütliches Grillfest und wünsche einen guten Start in die neue Woche 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  7. Liebe Mallybeau, bevor ich wieder ruhen gehe, möchte ich dir zeigen, dass Google keinesfalls soooooooo untätig ist. Na gut, deine Eintragungen musst du natürlich abziehen, aber da ist ja noch was:

    Der erste Monet-Ersatz sieht einfach klasse aus.
    Und tschüss sage ich

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    1. Liebe verschnupfte Clara!

      Großartig, dass Du trotz Erkältung einen so zeitgemäßen Hoizelfornk beizutragen hast. Dieses virtuelle Screenshot-Meisterwerk wird natürlich ebenfalls gebührend in der Almgalerie verewigt. Allmählich tut sich eine bunte Mischung an reichlich kryptisch abstrakten und lustigen Hoizelfornks auf.
      Damit Dir auf Deiner Urlaubsreise auch weiterhin gute Schnappschüsse gelingen, schicke ich Dich jetzt natürlich gleich wieder ins Bett. Die Ausstellung kannst Du ja glücklicherweise auch von dort aus begutachten.
      Gute Besserung weiterhin 🙂

      Liebe Grüße … knips knips …
      Mallybeau

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        1. Kaufen gehen, meinst Du wohl. Das ist wirklich ausreichend. Schließlich sollst Du ja auch brav das Bett hüten. Ich bringe jetzt noch frisches Obst vorbei… extra eingefärbt 🙂

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          1. Dass die Sachen von dir alle wackeln, daran bin ich schon gewöhnt, aber das „extra eingefärbt“ hatte ich gestern nicht gelesen. Das MUSS und HAT schon ein wenig geholfen – oder es war doch der Ingwer.

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            1. Achso, ich dachte den hättest Du selbst zu Dir genommen. Hier ist natürlich keiner dabei 🙂

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  8. Liebe Mallybeau,
    ich wusste, dass ich doch noch so ein Hoizelfornk in meinem Archiv gespeichert habe.

    Es handelt sich um das letzte von mir unabsichtlich verwackelte Foto aus der Zeit,
    bevor ich mich erfolgreich gegen Erdbeben impfen ließ.
    Seitdem erschüttert mich nichts mehr.
    Und meine Kamera auch nicht.
    Liebe Grüße!
    Lo

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    1. Lieber Lo!

      Ich wusste, dass Sie stahlhart und unerschütterlich durchs Leben gehen. Gewiefter als James Bond, stets seinen Ruhrpott-Drink nur gerührt und niemals geschüttelt trinkend. Der wandelnde Bildstabilisator sozusagen. Der Erste seiner Art wie mir scheint, denn eine Erdbebenimpfung war mir bisher nicht bekannt. Welch eine Bildungslücke. Aber bei Ihnen lernt man ja immer etwas dazu. Und so ist es uns natürlich eine besondere Ehre, einen echten Lo`schen Hoizelfornk in die Almgalerie aufnehmen zu dürfen. Ich sehe bereits jetzt die Sammlerpreise in die Höhe schnellen und erweitere unser Museum um eine elfte Alarmanlage. Hiermit hoffe ich alle Hoizelfornks gut gesichert zu haben und danke für Ihren wunderbaren Beitrag:

      Herzliche Grüße aus der Galerie
      Mallybeau … mit Wackelkontakt 🙂

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    1. Lieber Nömix!

      Unglaublich, dass die Polizei den guten Hoizelfornk bereits zu Suchzwecken „missbraucht“. Bei derlei Delikten sollte man besser mit der nötigen Schärfe vorgehen 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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